KORNTAL-MÜNCHINGEN: Zwei Schwer- und zwei Leichtverletzte sowie einen Sachschaden von rund 300.000 Euro forderte am Dienstagvormittag ein Auffahrunfall mit fünf Lkw auf der A 81 Heilbronn-Stuttgart, kurz vor der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen. Gegen 10:00 Uhr hatte der 38-jährige Fahrer eines Sattelzuges zu spät bemerkt, dass sich der Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen vor ihm staute. Trotz eines Ausweichversuchs fuhr er nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf und schon letztlich vier Fahrzeuge aufeinander. Neben dem 38-Jährigen zog sich der 60-jährige Fahrer des dritten Lkw schwere Verletzungen zu. Zwei weitere kamen mit leichten Verletzungen davon. Bei dem vierten betroffenen Lkw handelte es sich um ein Gefahrgut-Fahrzeug, das mit einer kleinen Menge Gas beladen war. Der Tank wurde jedoch nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Richtungsfahrbahn Stuttgart wurde in der Folge komplett gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd ausgeleitet. An der Unfallstelle waren ein Rettungshubschrauber, drei Rettungswagen und ein Notarzt eingesetzt. Die Feuerwehren aus Ludwigsburg, Möglingen und Asperg waren mit acht Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften am Unfallort und unterstützten die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen. 10 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei sicherten die Unfallstelle ab und unterstützten die Verkehrsmaßnahmen. Für die Unfallaufnahme und die erforderlichen verkehrslenkenden Maßnahmen hatte die Polizei 14 Streifenbesatzungen und einem Hubschrauber im Einsatz. Gegen 13:45 Uhr waren die Lkw geborgen und die Strecke konnte wieder freigegeben werden. An der Ausleitung in Ludwigsburg-Süd staute sich der Verkehr auf etwa 8 Kilometern.. Durch den ausgeleiteten Verkehr kam es auf den nachgeordneten Strecken zu Verkehrsbehinderungen.
Markgröningen: Bei einem tragischen Verkehrsunfall, der sich am Freitag um 20.00 Uhr auf der Kreisstraße 1705 bei Markgröningen ereignete, kamen zwei Fahrzeuglenker ums Leben. Ein 36 Jahre alter Mann war mit seinem BMW von Schwieberdingen in Richtung Möglingen unterwegs. Nach einem Überholvorgang kam er infolge überhöhter Geschwindigkeit nach rechts auf den Grünstreifen, anschließend schleuderte er auf die Gegenfahrbahn und prallte mit der Beifahrerseite seines Fahrzeugs gegen einen entgegenkommenden Audi, welcher von einem 54-Jährigen gelenkt wurde. Durch den starken Aufprall wurde der Unfallverursacher, welcher nicht angegurtet war, aus dem Fahrzeug geschleudert. Sowohl der 36-Jährige als auch der 54-Jährige, der durch die Kollision in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde, verstarben an der Unfallstelle. Die 35-Jährige Beifahrerin, sowie ein 4-Jähriges Kind im Audi wurden schwer verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs war ein Sachverständiger an die Unfallstelle bestellt worden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit jeweils 5 Fahrzeugen vor Ort. Die Kreisstraße musste bis 01.00 Uhr voll gesperrt werden.
MURR: Ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von etwa 120.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitag gegen 12:30 Uhr am Eingang des Bergkeltertunnels ereignet hat. Vermutlich aus Unachtsamkeit war ein 43 Jahre alter Fahrer eines Mercedes-Sprinter, der auf der Landesstraße 1125 in Richtung Steinheim unterwegs war, in den Gegenverkehr geraten und gegen einen Traktor geprallt, an dessen Steuer ein 41-Jähriger saß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde am Traktor ein Rad abgerissen und der Sprinter kippte auf eine Fahrzeugseite. Der 43-Jährige musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Aufgrund der Unfallaufnahme und der noch andauernden Bergungsarbeiten ist die Bergkelterkreuzung zurzeit noch gesperrt.
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A81 ASPERG: Eine 18jährige fuhr am Sonntagabend kurz vor 23.00 Uhr mit ihrem Fiat auf der A81 zwischen den Anschluss-Stellen Ludwigsburg-Süd und Ludwigsburg-Nord in Richtung Heilbronn. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor sie die Kontrolle über ihren Pkw und schleuderte gegen die rechte Leitplanke. Von dort wurde der Fiat nach links abgewiesen und kam auf dem linken Fahrstreifen quer zur Fahrbahn an der Mittelleitplanke zum Stehen. Dabei wurde die 18jährige Fahrerin und eine 17jährige Mitfahrerin schwer verletzt. Eine weitere 16jährige Insassin zog sich leichte Verletzungen zu. Ein nachfolgender BMW eines 33jährigen wurde noch durch verlorene Fahrzeugteile des Fiat beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ungefähr 10.000 Euro beziffert. Der Fiat war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der Autobahnabschnitt musste für ca. eine Stunde gesperrt werden, dadurch entstand ein Rückstau von drei Kilometern. Zur Absicherung der Unfallstelle waren die umliegenden Feuerwehren mit 7 Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst hatte drei Fahrzeuge und einen Notarzt im Einsatz.
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Posted on Februar 25, 2016
by K.schmalz
0 REMSECK: Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden von etwa 250.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch, gegen 08:25 Uhr, „Im Pflädle“ in Remseck am Neckar ereignete. Ein 37-jähriger Lkw-Fahrer war auf der Landesstraße 1100 aus Stuttgart kommend in Richtung Remseck unterwegs und kam im Bereich der S-Bahn Endhaltestelle vor der Kreuzung zur Meslay-Du-Maine-Straße aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Er streifte ein Verkehrszeichen und überfuhr einen Fahrbahnteiler. Anschließend fuhr der Lkw nach rechts über mehrere Fahrstreifen und stieß in der Folge mit einem VW Golf zusammen, dessen 85-jährige Fahrerin verkehrsbedingt an einer Ampel angehalten hatte. Durch den Aufprall schleuderte der VW nach links und kam auf einer Verkehrsinsel zum Stehen. Der Lkw wurde im weiteren Verlauf nach rechts abgewiesen, überfuhr eine Grünfläche und prallte letztendlich frontal gegen eine Bushaltestelle. Durch den Aufprall stürzte die Überdachung der Bussteiges teilweise ein und blieb auf dem LKW-Führerhaus liegen. Der 37-Jährige wurde in seinem Lkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit Hilfe eines hydraulischen Rettungsgeräts befreit werden. Die 85-Jährige und der LKW-Fahrer zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich zur Unfallzeit eine bislang unbekannte Person an der Bushaltestelle, die sich nur noch durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Nachdem die unbekannte Person beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort war, wird diese dringend gebeten, sich bei der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg, Tel.: 0711/6869-0, zu melden. An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren Remseck und Kornwestheim sowie die Berufsfeuerwehr Stuttgart eingesetzt, die mit insgesamt 47 Wehrleuten und 14 Fahrzeugen vor Ort waren. Zur Versorgung der Verletzten waren zwei Rettungsfahrzeuge und ein Notarztwagen im Einsatz.
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