A81 PLEIDELSHEIM: Schwere Verletzungen hat sich der 46-jährige Fahrer eines Sattelzuges am Montag gegen 10:00 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der A 81 Heilbronn-Stuttgart, zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord zugezogen. Er war gegen 10:00 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs und vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf einen vorausfahrenden Lkw aufgefahren, dessen 42-jähriger Fahrer aufgrund einer Verkehrsstörung abgebremst hatte. Der 46-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 40.000 Euro. Die Zugmaschine des Sattelzuges war nicht mehr fahrbreit und wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste der rechte Fahrstreifen bis gegen 12:30 Uhr gesperrt werden.
LUDWIGSBURG: Am Freitagabend kam es gegen 21.30 Uhr in Ludwigsburg-Hoheneck zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Honda-Motorrades schwer verletzt wurde. Der 17-jährige Motorradfahrer und der 22-jährige Fahrer eines Audi befuhren die Landstraße 1129, Beihinger Straße, von Ludwigsburg-Hoheneck herkommend in Richtung Freiberg am Neckar. Auf Höhe der Einmündung zur Heimengasse, ordnete sich der vorrausfahrende Pkw-Fahrer auf dem Linksabbiegestreifen ein, um zu wenden. Er entschied sich jedoch um und lenkte seinen Pkw an den rechten Fahrbahnrand, um nach links das Wendemanöver durchzuführen, übersah hier aber den ordnungsgemäß heranfahrenden Motorradfahrer, welcher diesem Manöver nicht mehr ausweichen konnte und gegen die linke Fahrzeugseite prallte. Der gestürzte Motorradfahrer zog sich schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Unfallverursacher wurde nicht verletzt. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden am Motorrad wird auf 4000.- Euro und am Pkw auf 5000.- Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme durch je eine Streife der Verkehrspolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und des Polizeireviers Ludwigsburg musste die Unfallstelle zeitweise komplett gesperrt werden. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.
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MARKGRÖNINGEN: Ein Todesopfer sowie zwei Leichtverletzte forderte am Dienstag gegen 11:30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 10 bei Hardt- und Schönbühlhof. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war eine 58-jährige Autofahrerin mit ihrem Mercedes in Richtung Vaihingen/Enz unterwegs und geriet dabei aus noch ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite. Nachdem sie dort zunächst den Fiat 500 einer 21-jährigen Frau gestreift hatte, stieß sie frontal mit einem entgegenkommenden Autotransporter zusammen, der von einem 45-Jährigen gefahren wurde. Der Mercedes und das Führerhaus des Lkw fingen daraufhin Feuer. Während sich der Lkw-Fahrer befreien konnte und wie die 21-Jährige nur leichte Verletzungen erlitt, stand der Mercedes sofort im Vollbrand und die 58-Jährige verstarb in ihrem Auto. Die B 10 ist im Bereich der Unfallstelle für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten derzeit noch in beiden Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.
ERDMANNHAUSEN: Ein bislang unbekannter Autofahrer wurde am Sonntagabend auf der Landesstraße 1124 in einen Unfall verwickelt und machte sich anschließend aus dem Staub. Er war kurz nach 21:00 Uhr in einem Opel aus Richtung Marbach unterwegs und kam bei schneeglatter Fahrbahn in einer Rechtskurve nach links von der Straße ab. Der Pkw rutschte mehrere Meter eine Böschung hinunter und richtete Flurschaden an. Aufmerksame Zeugen bemerkten, dass ein Mann und eine Frau sich zu Fuß von der Unfallstelle entfernten und verständigten die Polizei. Eine sofort eingeleitete Suche nach dem Unfallverursacher, an der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, verlief ohne Erfolg. Das Auto musste geborgen und abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde mit etwa 1.200 Euro angegeben. Die Feuerwehr Erdmannhausen war mit zwei Fahrzeugen und zwölf Wehrleuten an die Unfallstelle ausgerückt. Auch der Rettungsdienst sowie ein Notarzt waren vor Ort. Die Ermittlungen dauern an.
MURR AN DER MURR: Zwei Schwerverletzte und Sachschaden von etwa 170.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag, gegen 14:50 Uhr, auf der Landesstraße 1100 ereignete. Ein 74 Jahre alter Porsche-Lenker, der in Richtung Steinheim an der Murr unterwegs war, geriet zwischen dem Bergkelter-Tunnel und dem Steinbruch- Tunnel aus noch ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Opel zusammen, an dessen Steuer ein 63-Jähriger saß. Durch den starken Aufprall überschlug sich der Porsche, kam nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einer Böschung auf dem Dach liegen. Der Opel kam zu diesem Zeitpunkt quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Eine nachfolgende 41-jährige VW-Lenkerin konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr seitlich in den Opel. Ein weiterer VW, der hinter dem Porsche fuhr, wurde noch durch Trümmerteile beschädigt. Die beiden Fahrer im Porsche und im Opel erlitten durch den Zusammenstoß schwere Verletzungen. Sie wurden mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge der Schwerverletzten waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Murr und Pleidelsheim waren mit insgesamt 22 Wehrleuten und 3 Fahrzeugen an der Unfallstelle im Einsatz. Darüber hinaus kümmerten sich zwei Notärzte um die beiden Verletzten. Derzeit (16:50 Uhr) ist die Landesstraße 1100 im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Die Bergungsarbeiten dauern noch an. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.