Da gibt es die Kenner unter den Besuchern, die mitreden können und da gibt es solche, die das Wunderwerk zum ersten mal sehen und gar nicht wissen, wie sie den Mund vor lauter Staunen
zubekommen sollen. Roland Haag junior kennt dieses Staunen, obzwar er vom Vater und auch vom Onkel eingeführt, die Modelleisenbahn-Leidenschaft schon so lange treibt, wie er denken kann. Er steht an diesem Sonntag am Bahnhof Wilhelmsburg und assistiert am Computer dem kleinen Blondschopf Luis. Der ist geschätzte sechs Jahre alt und bedient den Computer fast schon wie ein Alter. Luis hat ganz sicher auch das Eisenbahner-Gen im Blut, ist doch sein Opa Hagen von Ortlef, Fernsehmoderator und Eisenbahnfachmann. Der komme öfter vorbei, erzählt Haag und Luis steht dann immer an den Schaltzentralen.
Nein, man kann dieses Hobby nicht belächeln: Hier bauen, vor allem Männer, an einer perfekten kleinen Welt, die augenzwinkernd in die reale Welt hinüberlächelt. „Eisenbahnen waren mir immer wichtig“ sagt Haag. Als 13-Jähriger ist er einst ganz alleine nach Crailsheim gefahren, um die Dampfloks im alten Bahnbetriebswerk anzusehen. Diese Welt, dieses Gefühl von damals, das wollte er auch ein bisschen für sich bewahren, weshalb sein Herzstück in der Anlage das Bahnbetriebswerk mit den Dampfloks ist. Aber da kommt noch viel mehr zusammen: „Das Hobby ist wahnsinnig vielseitig.“ Haag kann Häuser basteln, Gebirge formen, kann Kabel ziehen und am Computer tüfteln, er lernt bei der Recherche für die Landschaften etwas über Gesteinsformationen und kann auch ein Stück eigener Geschichte aufarbeiten.
Nach einer erfolgreichen Premiere der wir heiraten! 2009 im Ludwigsburger Forum am Schlosspark und einer noch erfolgreicheren Fortsetzung im Internationalen Congresscenter der Landesmesse
Stuttgart geht die Hochzeitsmesse wir heiraten! nun in die dritte Veranstaltungsrunde.
Bei den exklusiven Modenschauen lassen die Trends der Saison 2011/2012 Platz zum Träumen und verzaubern Sie. Ob extravaganten Kreationen, raffinierte Haute-Couture und eleganter Schick – sie werden die Herzen der zukünftigen Bräute und Bräutigame gleichermaßen höher schlagen lassen.
An beiden Messetagen wurde exklusiv präsentiert, welche romantischen bis hin zu avantgardistischen Frisuren man sich für die Heirat zaubern lassen kann.
Auch für ein perfektes Make-up innerhalb von wenigen Minuten gibt es hier auch Tipps und Tricks aus erster Hand für Ihren glanzvollen Hochzeitsauftritt.
Die Stuttgarter Ausstellung für Heimtierhaltung, ANIMAL, ist mit einem großen Publikumserfolg zu Ende gegangen. Rund 35.000 Besucher strömten am Wochenende in die Messehallen, um sich an
dem gelungenen Mix aus Tiervorführungen, Informationen rund um das Haustier, Sonderschauen und ANIMAL-Forum zu erfreuen. Hunde-, Katzen- und Kleintierhaltung sowie die richtige Tiernahrung standen im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Zu den Highlights der Messe zählten aus Sicht der Besucher das Hunde-Showprogramm, die Internationalen Rasseausstellungen für Hunde und Katzen sowie Informationen rund um den Tierschutz und die attraktiven Vorführungen im Reitring. „Unser neues Format einschließlich des integrierten Pferdebereichs ist bei den Besuchern wie auch den 207 Ausstellern gut angekommen“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, „auf diesem Erfolg lässt sich für die kommenden Jahre aufbauen.“ Die Zufriedenheit der Messebesucher gibt ihm recht. Sie bewerteten die diesjährige ANIMAL mit einer glatten Zwei.
Der „Schorndorfer Stadtmarkt“ verwandelt die historische Altstadt mit über 100 Ständen und zahlreichen weiteren Highlights in eine wahre „Marktstadt“. Wenn’s nach der Uhr geht, ist die Sommerzeit
vorbei. Aber wer schaut schon auf die Uhr und denkt an trübe und kalte Tage, wenn in Schorndorf Stadtmarkt ist. Auf Glühwein und Punsch brauchte am Sonntag bei Temperaturen, die eher an den Beginn der Sommerzeit erinnerten, niemand setzen. Es war ein Stadtmarkt-Sonntag, an dem Männer Weizen und Frauen Prosecco trinken.
„Ein guter Tag für Centro“, freute sich denn auch gestern Nachmittag, als es in der Stadt nur so strömte und pulsierte und noch niemand an den eine Stunde früher hereinbrechenden Abend denken mochte, Centro-Geschäftsführer Uli Fink. Es gebe, so hat er bei einem Rundgang festgestellt, in der ganzen Innenstadt „kein ruhiges Plätzle und schätzte, dass 20 000 bis 30 000 Besucher gekommen sind.
Quelle: ZVW