Ein erheblich betrunkener Autofahrer ist in der Nacht zum Montag in Backnang-Maubach mit seinem Pkw, VW von der Straße abgekommen und gegen eine Straßenlaterne und eine
Umzäunung einer Sportanlage geprallt. Der Mann hatte zuvor die Anhaltezeichen der Polizei missachtet. Er musste von der Feuerwehr aus dem Unfallwagen befreit werden. Der 21-Jährige wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Polizei war gegen 01:12 Uhr von einem Verkehrsteilnehmer der betrunkene VW-Fahrer gemeldet worden, wie er in Schlangenlinien in Backnang in der Gartenstraße in Richtung Stadtmitte unterwegs war. Eine Polizeistreife konnte den Betrunkenen in der Stuttgarter Straße aufholen und versuchte ihn mit Blaulicht und Martinshorn anhalten. Dies ignorierte der 21-Jährige gänzlich. Vielmehr fuhr er unbeirrt mit gleichbleibender Geschwindigkeit weiter, ignorierte eine rote Ampel und bog in Richtung Maubach ab. In Maubach kam er schließlich in der Kitzbüheler Straße in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Straßenlaterne und fuhr gegen einen Metallzaun. Der VW kippte schließlich auf die Seite. Der leichtverletzte Mann musste von der Feuerwehr Backnang aus dem Fahrzeug geborgen werden. Bei dem 21-Jährigen wurde eine Blutentnahme veranlasst, sein Führerschein wurde an Ort und Stelle einbehalten. Der Sachschaden dürfte bei mehreren tausend Euro liegen.
Am frühen Nachmittag kam es bei der Anlieferung von Kraftstoff in einer Winnender Tankstelle zu einem Auslaufen von Benzin, nach bisherigen Erkenntnissen fast 2.000 Liter. Kurzfristig bestand Explosionsgefahr, so dass die unmittelbare Umgebung der Tankstelle evakuiert werden musste. Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen fuhr gegen 13.30 Uhr ein
Tanklastzug auf das Tankstellengelände, um die Tanks zu befüllen. Der Fahrer ging ordnungsgemäß vor und untersuchte die mögliche Füllmenge. Kurz vor 14.00 Uhr wurde dann bemerkt, dass Kraftstoff auslief und sich in größeren Mengen auf dem Tankstellengelände ergoss. Der Fahrer beendete sofort den Tankvorgang und verständigte die Feuerwehr. Die Winnender Wehr, die zeitnah eintraf, legte sofort einen Schaumteppich über das Tankstellengelände. Die Polizei sperrte die umliegenden Straßen. Bei Messungen durch die Feuerwehr wurde kurz nach 14.30 Uhr festgestellt, dass eine Explosionsgefahr bestand, weshalb unmittelbar angrenzende Gebäude evakuiert wurden. Kurz nach 15.00 Uhr bestand aufgrund der Messung zunächst keine Explosionsgefahr mehr.Nachdem allerdings eine größere Menge Kraftstoff-Wasser-Gemisch sich im Abwasserschacht befand, war gegen 15.30 Uhr erneut kurzfristig eine Explosionsgefahr gegeben. Zur Klärung des Sachverhalts wurde ein Sachverständiger des Landratsamts Rems-Murr-Kreis mit der Überprüfung der Anlage beauftragt. Es konnte nach bisherigen Ermittlungen festgestellt werden, dass möglicher Weise nach der Überprüfung der Tankstelle durch einen Sachverständigen in der vergangenen Woche, die Entfernung einer Sicherheitseinrichtung vergessen wurde, so dass der Überlauf nicht ordnungsgemäß funktionierte. Die Ringstraße war bis 16.45 Uhr gesperrt, da die Feuerwehr umfangreiche Räumungsarbeiten durchführen musste.
Ein 23-jähriger Opel Fahrer befuhr heute gegen 15.00 Uhr die Kreisstraße 1673 von Poppenweiler in Richtung Remseck-Hochdorf und überholte dort mit hoher Geschwindigkeit einen
anderen Pkw. Nach dem Wiedereinscheren verlor er aufgrund der nichtangepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Opel und kam ins Schleudern. Er kam dabei nach rechts von der Straße ab in ein Maisfeld, in welchem er sich viermal überschlug, bevor er auf den Rädern zum Stehen kam. Der 23-Jährige wurde schwer verletzt und konnte sich nicht selbst aus seinem Auto befreien, weshalb auch die Feuerwehr mit 20 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen an der Unfallstelle war und ihn aus seinem Fahrzeug befreite. Er wurde von einem Notarzt behandelt und durch einen Rettungswagen in eine Klinik verbracht. Der entstandene Schaden an dem Opel beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Der entstandene Flurschaden im Maisfeld kann bislang noch nicht beziffert werden.
20:30 Uhr, zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt. Nachdem im dortigen Bereich starker Gasgeruch festgestellt worden war, breitete sich das Gas-Luft-Gemisch über die Wilhelmstraße und die Arsenalstraße zur Wilhelmgalerie aus und erreichte eine kritische Konzentration. Die Polizei sperrte den Bereich großräumig ab und leitete den Verkehr um die Einsatzkräfte bereiteten sich sofort auf eine Evakuierung der Wohn- und Geschäftshäuser im Gefahrenbereich vor. Die Anwohner wurden über die Radiosender zum Schließen von Türen und Fenstern aufgefordert. Unterdessen war es jedoch gelungen, das Leck zu lokalisieren, aufzugraben und in der Folge mit zwei Gasblasen zu verschließen. Daraufhin sank die Gaskonzentration wieder in unkritische Bereiche. Bis zu diesem Zeitpunkt waren vier Gebäude, darunter auch ein Restaurant, evakuiert worden. Von dieser Maßnahme waren ca. 30 Personen betroffen.Neben 30 Polizeibeamten waren 25 Mitarbeiter des Rettungsdienstes, darunter ein Leitender Notarzt und ein leitender Notfallseelsorger, sowie rund 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwoch, gegen 15.50 Uhr, auf der Landesstraße 1138 zwischen Markgröningen und Asperg. Ein 30-jähriger Mann fuhr mit seinem Pkw VW in Richtung Asperg. Da er während der Fahrt gesundheitliche Probleme bekam, fuhr er mehrmals Schlangenlinien und kam letztlich auf Höhe des Klinikums auch nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr gerade eine 30-jährige Frau mit ihrem Pkw Mini in Richtung Markgröningen, weshalb es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Die beiden Fahrzeugführer und eine 56-jährige Beifahrerin im Mini wurden schwer verletzt und vom Deutschen Roten Kreuz in ein Krankenhaus gebracht. Vom DRK war auch ein Notarzt vor Ort. An den Fahrzeugen war Sachschaden von etwa 8.000 Euro entstanden. Die Landesstraße war über die Dauer von etwas mehr als einer Stunde voll gesperrt. Die Presse wurde sofort unterrichtet.