Am 20.07.2013 hielt die Jugendfeuerwehr Marbach a./N. eine Großübung um 14:00 Uhr ab. Zur Unterstützung kamen die Jugendfeuerwehren der umliegenden Gemeinden. Es wurden meherere Bereiche eingerichtet. So musste ein Brand gelöscht werden, Personen wurden mit mehreren Mitteln gerettet und Verletzte mussten medezinisch versorgt werden. Klicken Sie sich einfach durch diese Impression. (weitere Infos folgen)
Unter der Regie der Feuerwehren Marbach und Affalterbach fand gestern und heute, 19. und 20. Juli 2013, bei der Feuerwehr Affalterbach ein Lehrgang zur Technischen Hilfeleistung statt.
Im Rahmen des Lehrgangs werden den Lehrgangsteilnehmern Kenntnisse zur Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Zwangslagen -insbesondere nach Verkehrsunfällen- vermittelt. Hierbei spielt die medizinische Erstversorgung von eingeklemmten Person, die Stabilisierung der verunfallten Fahrzeuge, die Befreiung der Unfallopfer aus den Fahrzeugen sowie der sichere und professionelle Umgang mit den bei den Feuerwehren vorhanden Rettungsgeräten (z. B. hydraulische Scheren und Spreizer, Hydraulikzylinder, pneumatische Rettungsmittel sowie gewöhnliches Handwerkzeug) eine wesentliche Rolle.
Quelle: Feuerwehr Affalterbach
Am späten Donnerstagabend, gegen 23:30 Uhr sind Sperrmüll und Bauschutt in einer offenen Lagerhalle auf dem Gelände einer Wertstoffverwertung im Industriegebiet Schießtal in
Brand geraten. 75 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Remseck, Kornwestheim und Ludwigsburg hatten den mit starker Rauchentwicklung einhergehenden Brand gegen 02:00 Uhr gelöscht. Schadstoffmessungen der Feuerwehr im näheren und weiteren Umfeld der Brandstelle ergaben keine Hinweise auf eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Anwohner angrenzender Wohngebiete. Das eingesetzte Löschwasser wurde in Rückhaltebecken aufgefangen. Eine Umweltgefährdung bestand dadurch nicht. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Infolge des Feuers wird der Betrieb wohl für mehrere Wochen ruhen müssen.
Hinweise auf Brandstiftung haben sich nicht ergeben. Die Polizei geht vielmehr von Selbstentzündung aus.
Quelle: Polizeidirektion Ludwigsburg
Ein 50-jähriger LKW-Fahrer befuhr am Montagmorgen gegen 8:35 Uhr die BAB A6 von Mannheim kommend in Richtung Weinsberger Kreuz. Zwischen der Anschlussstelle Neckarsulm und dem Autobahnkreuz, kurz nach dem Parkplatz Sulmtal, geriet der LKW aus bislang unbekannter Ursache samt Anhänger ins Schlingern, worauf es zum Zusammenstoß mit einem
Kleintransporter kam. Im weiteren Verlauf kippte der LKW samt Hänger um, dabei wurde die Bordwand aufgerissen. Die Ladung, bei der es sich teils um entzündliche Stoffe sowie mehrere tausend Liter Dispersionsfarbe handelte, verteilte sich über die gesamte Fahrbahn. Drei der mit Farbe gefüllten Fässer wurden durch die Wucht des Aufpralls über die Leitplanken auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Die Fahrer zweier Sprinter konnten einen Zusammenstoß nicht vermeiden und prallten gegen die Behälter, wodurch diese aufplatzten und sich die Farbe über mehrere Fahrzeuge sowie den Asphalt verteilte. Der 50-jährige LKW-Fahrer sowie der 49-jährige Fahrer des Kleintransporters erlitten bei dem Unfall mittelschwere Verletzungen und mussten mit Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert werden. Der Sachschaden beläuft sich schätzungsweise auf über 100.000 Euro. Derzeit ist die Autobahn 6 in beiden Richtungen voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung besteht, diese ist aber aufgrund des starken Verkehrsaufkommens teilweise stark überlastet. Aufgrund Bergungs- und Reinigungsarbeiten wird die Autobahn noch für mehrere Stunden gesperrt bleiben. Derzeit ist der gesamte Verkehr rund um das Weinsberger Kreuz zum Erliegen gekommen. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die umliegenden Feuerwehren waren mit insgesamt 59 Einsatzkräften vor Ort. Ebenso waren acht Kräfte des Rettungsdienstes, die Autobahnmeistereien Öhringen und Ludwigsburg sowie 22 Polizeibeamte im Einsatz.