Ein 47-jähriger Mann fuhr mit seinem Pkw Renault auf der Bundesstraße 14 in Richtung Schwäbisch Hall. Auf Höhe der Abzweigung zum Autobahnzubringer entschied er
sich spontan zum Abbiegen nach links und bog trotz roter Ampel ab. Aus Richtung Oppenweiler kam ein 46jähriger mit seinem Pkw Audi entgegen. Dieser hatte grün und es kam zum Zusammenstoß. Beide Fahrzeugführer erlitten hierbei schwere Verletzungen, an den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 40.000 Euro. (Quelle: Polizei-Waiblingen)
Vier leicht Verletzte und ein Sachschaden in Höhe von etwa 150.000 Euro sind das Resultat eines Brandes, der sich am Freitag kurz nach 10.15 Uhr in einem
Mehrfamilienhaus in der Brucknerstraße ereignet hat. Aus bislang unbekannter Ursache geriet eine Wohnung im Erdgeschoss in Brand, was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Ersten Ermittlungen zufolge brach das Feuer dort in der Küche aus. Nachdem eine von der Feuerwehr alarmierte Streifenbesatzung auf der Anfahrt zum Einsatzort bereits in der Schorndorfer Straße den starken Rauch wahrnahm, wurde das Gebiet um den Brandort abgesperrt und das betroffene Haus sowie ein Nachbargebäude geräumt. Aus diesem Grund brach die Feuerwehr, die mit neun Fahrzeugen und 37 Wehrleuten ausgerückt war, alle sieben Wohnungen im Haus auf und suchte nach deren Bewohnern. Dabei wurden vier Personen gerettet, die der Rettungsdienst wegen des Verdachts auf leichte Rauchgasintoxikation zunächst in Krankenhäuser brachte. Die Rettungskräfte waren mit vier Rettungswägen, zwei Krankentransportwägen, zwei Notärzten sowie dem Leitenden Notarzt vor Ort. Die evakuierten Bewohner wurden durch die Stadt Ludwigsburg kurzzeitig untergebracht. Sie können nach erneuter Lüftung des Gebäudes am frühen Abend wieder in ihre Wohnungen zurück. Nicht so viel Glück hatte der 72 Jahre alte Bewohner der Erdgeschosswohnung. Diese brannte vollständig aus und kann vorerst nicht wieder bezogen werden. Das Nachbargebäude wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Für die weiteren Ermittlungen zur Brandursache wird ein Gutachter hinzugezogen. (Quelle: Polizeidirektion Ludwigsburg)
Mit der Aufnahme eines schweren Verkehrsunfalls waren am Donnerstag ab 21.50 Uhr die Beamten der Autobahn- und Verkehrspolizei Heilbronn beschäftigt. Ein
31-jähriger Audi-Fahrer war an der Tank- und Rastanlage Wunnenstein, auf der BAB 81, in Richtung Stuttgart, entgegen der Fahrtrichtung zunächst über den Verzögerungsstreifen der Einfahrt und weiter auf dem Standstreifen entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn eingefahren. Der Fahrer eines auf dem rechten Fahrstreifen herannahenden Sattelzuges erkannte dies und versuchte noch auszuweichen. Trotz diesem Ausweichvorgang prallte der Audi beinahe frontal gegen die Sattelzugmaschine. Der 31-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß im Pkw eingeklemmt und musste lebensgefährlich verletzt von der Feuerwehr befreit werden. Der 57-jährige Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen besteht die Möglichkeit, dass der Unfall von dem 31-Jährigen bewusst herbeigeführt wurde. Die weiteren Abklärungen sind derzeit noch im Gange. Der entstandene Gesamtsachschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Während der Unfallaufnahme konnte der übrige Verkehr auf dem linken Fahrstreifen vorbeigeleitet werden. (Quelle: Polizei Heilbronn)
Freitag nachmittag geriet ein PKW, der kurz zuvor in einer Scheune in der Rathausstraße geparkt wurde, vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, in Brand. Der
Hausbewohner bemerkte den Rauch und konnte den PKW Ford noch aus der Scheune schieben. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits ein Holzstapel in der Scheune und der PKW selbst Feuer gefangen, welches sich auch bereits auf den Zwischenboden des Scheunendaches ausbreitete. Kurzzeitig bestand die Gefahr, dass das Feuer noch auf das angrenzende Wohnhaus übergreift.
Die freiwillige Feuerwehr Abstatt und die Berufsfeuerwehr Heilbronn hatten den Brand schnell unter Kontrolle konnten verhindern, dass das Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Feuerwehr Abstatt war mit 7 Fahrzeugen und 30 Mann im Einsatz. Die Berufsfeuerwehr Heilbronn mit 3 Fahrzeugen und 10 Mann. Der Rettungsdienst war auch vor Ort vertreten. Personen kamen nicht zu Schaden. An der Scheune und am PKW Ford kann der Gesamtschaden auf etwa 70.000,– Euro beziffert werden. Über die Dauer der Brandbekämpfung musste die Hauptstraße komplett gesperrt werden. (Bericht: Polizei Heilbronn Bilder: Wöhrer)
Glück im Unglück hatte der 50 Jahre alte Fahrer eines Ford, der am Dienstag, gegen 06:00 Uhr, auf der Westrandstraße von Kornwestheim kommend in Richtung Containerbahnhof unterwegs war, dabei ohne ersichtlichen Grund auf die linke Fahrbahnseite geriet und schließlich in einer angrenzenden Parkbucht
unter einen dort geparkten Sattelauflieger raste. Der Aufprall war so heftig, dass der Ford erst mit seiner gesamten Fahrzeuglänge unter dem Auflieger zum Stillstand kam. Das Dach wurde komplett abgetrennt und nach hinten geschoben, so dass der 50-Jährige im Fahrzeug eingeklemmt und durch die Feuerwehr Kornwestheim, die mit vier Fahrzeugen und 20 Wehrleuten vor Ort war, gerettet werden musste. Trotz der erheblichen Schäden am Fahrzeug erlitt der Fahrer vermutlich nur leichtere Verletzungen. Er wurde dennoch stationär im Krankenhaus aufgenommen. Bei der Unfallaufnahme stellten Polizeibeamte Anzeichen von Alkoholeinwirkung bei dem 50-Jährigen fest. Eine Blutprobe wurde entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an.