Am Freitag, 07.02.2014, gegen 22:20 Uhr, kam es in der Steinbeisstraße in Steinheim an der Murr zu einer Familientragödie, bei der die 66-jährige Ehefrau mit einem
harten Gegenstand auf den Kopf ihres 71-jährigen Ehemannes einschlug und diesen dabei tödlich verletzte. Anschließend versuchte sie offensichtlich auch ihren schlafenden Sohn zu töten, der dabei leichte Verletzungen erlitt. Im Anschluss daran flüchtete die Ehefrau aus dem Haus, nachdem sie sich offensichtlich mit einem Messer selbst schwere Verletzungen beigebracht hatte. Sie wurde unweit der Wohnung auf einem Nachbargrundstück versteckt unter Baumaterialien von den Fahndungskräften der Polizei entdeckt. Wegen akuter Lebensgefahr wurde sie umgehend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ludwigsburg dauern an.
Am Freitag gegen 17.00 Uhr befuhr ein 26-jähriger Polofahrer die Landesstraße 1124 von Steinheim in Richtung Marbach. In einer langgezogenen Rechtskurve kam er aufgrund nicht angepasster
Geschwindigkeit auf feuchter Fahrbahn ins Schlingern, kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Skoda Yeti, welcher von einer 35- jährigen gelenkt wurde. Durch den Zusammenstoß kam der Polo von der Fahrbahn nach rechts ab und kam entgegen der Fahrtrichtung im Grünstreifen zum Stehen. Der Fahrer des Polos wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Steinheim befreit werden. Schwerverletzt wurde er mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des Skodas wurde bei dem Unfall leicht verletzt, musste jedoch vorsorglich auch ins Krankenhaus gebracht werden. Aufgrund der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge, war die Landesstraße bis gegen 19.00 Uhr voll gesperrt. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen und einem Notarzt sowie die Feuerwehr Steinheim mit drei Fahrzeugen und 30 Mann vor Ort. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Gesamthöhe von zirka 18.000 Euro.
Mit schweren Verletzungen mussten am Mittwochabend zwei 17-Jährige nach einem Verkehrsunfall an der Einmündung Großbottwarer Straße/Ottmarsheimer Straße ins
Krankenhaus gebracht werden. Der Sozius schwebt derzeit noch in Lebensgefahr und wird intensivmedizinisch versorgt. Ein 55-jähriger Autofahrer war gegen 18:50 Uhr auf der Großbottwarer Straße in Richtung Ortsausgang unterwegs und übersah beim Linksabbiegen in die Ottmarsheimer Straße den entgegenkommenden Roller der beiden Jugendlichen. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge hatten die Jugendlichen Schutzhelme getragen. Die beiden Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und wurden von der Polizei sichergestellt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Großbottwarer Straße in beiden Richtungen bis gegen 22:00 Uhr gesperrt werden. An der Unfallstelle waren fünf Fahrzeuge des Rettungsdienstes mit zwei Notärzten, vier Streifenbesatzungen der Polizei und 19 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mundelsheim im Einsatz. Die Feuerwehr übernahm die Ausleuchtung des Unfallortes und die Reinigung der Fahrbahn.
Gegen 14.00 Uhr ereignete sich auf dem Autobahnzubringer Backnang – Mundelsheim ein Unfall, bei dem ein 73 Jahre alter Fahrer eines Citroen-Kleinbusses
lebensgefährlich verletzt wurde. Der Mann wollte von Kleinspasach auf den Autobahnzubringer einfahren. Er übersah hierbei einen 43 jahre alten Fahrer eines Mercedes Vito, der von Backnang in Richtung Autobahn unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen war der 73-Jährige nicht angeschnallt. Der Fahrer des Mercedes Vito wurde schwer verletzt. Beide Beteiligte mussten nach einer notärztlichen Behandlung mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser verbracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von insgesamt circa 10.000 Euro. Die Landesstraße war bis 16.00 Uhr voll gesperrt. Es erfolgte eine örtliche Umleitung.
Einen Schwer- und einen Leichtverletzten sowie rund 32.000 Euro Sachschaden forderte am Donnerstagmorgen ein Verkehrsunfall an der Einmündung der L 1144 in
die K 1692 bei Remseck-Aldingen. Der 46-jährige Fahrer eines Smart war gegen 08:20 Uhr auf der Landesstraße von Kornwestheim in Richtung Aldingen unterwegs und an der Einmündung vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit beim Abbremsen auf die Kreisstraße gerutscht. Hier wurde der Smart vom Mercedes einer 58-jährigen Frau frontal erfasst, die aus Richtung Ludwigsburg kommend herangefahren war. Während der 46-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und von der Feuerwehr schwer verletzt geborgen wurde, kam die 58-Jährige mit leichten Verletzungen davon. Neben 25 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Remseck waren zwei Fahrzeugbesatzungen des Rettungsdienstes und ein Notarzt am Unfallort. Zeugen des Verkehrsunfalls und insbesondere Verkehrsteilnehmer, die Angaben zum vorangegangenen Fahrverhalten des Smart-Fahrers machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallaufnahmedienst der Verkehrspolizei, Tel. 07156/4350-0, in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg)