LUDWIGSBURG/STUTTGART: Ein Verkehrsunfall, der sich am Freitag gegen 12:50 Uhr auf der BAB 81 ereignete, sorgte für rund 200.000 Euro Sachschaden, Vollsperrung der Autobahn und Stau. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Sattelzuglenker von Heilbronn kommend in Richtung Stuttgart auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn unterwegs. Im Bereich Ludwigsburg-Nord soll der Fahrer bereits in Schlangenlinien gefahren und zweimal nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein.
Durch eine Streife des Polizeireviers Backnang wurden am Mittwochmorgen kurz nach 3 Uhr im Bereich Grabenstraße / Abzweigung Fritz-Munz-Weg zwei Personen festgestellt, die beim Näherkommen des Polizeifahrzeuges flüchteten. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung der Beiden auf, die im Bereich des Fritz-Munz-Wegs eine Tasche wegwarfen und anschließend über die Talstraße, den Mühlkanal bei den Bacsalmas-Anlagen Richtung Hagenbach weiterliefen. Durch die Polizisten können die Unbekannten wohl noch am Steilhang wahrgenommen werden, ehe sie die beiden aus den Augen verloren. Lediglich durch Geräusche erhärtete sich der Verdacht, dass sich die beiden Männer dort versteckten. Trotz sofortiger intensiver Fahndungsmaßnahmen, bei denen weitere Beamte der Polizeireviere Winnenden, Schorndorf, Fellbach und Schwäbisch Hall eingesetzt wurden, konnten die Unbekannten nicht aufgefunden werden. Die weitere Suche, an welcher sich auch ein Polizeihubschrauber und das THW zum Ausleuchten des Geländes beteiligten, blieb erfolglos. In der weggeworfenen Tasche fanden die Beamten zwei Motorsägen, die evtl. von einem zuvor begangenen Diebstahl stammen könnten.