Posted on Oktober 22, 2013
by K.schmalz
0 Ein Toter, eine lebensgefährlich Verletzte und ein Schwerverletzter wurden Opfer eines Wohnhausbrandes in der Waiblinger Fronackerstraße am späten Dienstagnachmittag. Kurz vor
17:00 Uhr vernahmen Anwohner mehrere laute Knallgeräusche und anschließend einen Brand im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses am Rande der Waiblinger Innenstadt. Mit dem Brand ging eine Verpuffung oder gar eine Explosion einher. In der Wohnung im ersten Stock zerbarsten Scheiben, Rollladenteile und Glasscherben flogen bis zu 20 Meter weit und beschädigten Fahrzeuge. Im Zuge der sofort eingeleiteten Lösch- und Rettungsmaßnahmen der Waiblinger Feuerwehr konnten zwei Personen aus dem Haus geborgen werden. Es handelte sich um einen Mann, der nur noch tot aufgefunden werden konnte, und eine Frau, die mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Spezialklinik eingeliefert wurde. Die Identität beider Personen steht derzeit noch nicht fest. Möglicherweise handelt es sich um Bewohner des Hauses. Ein 80-jähriger Hausbewohner erlitt eine Herzattacke und musste ebenfalls stationär ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Hausbewohner konnten sich selbst retten oder befanden sich zum Brandausbruch nicht in der Wohnung. Die Bewohner sind allesamt bei Bekannten oder Verwandten untergekommen. Insgesamt sind 10 Personen in dem Haus gemeldet. Ob Besucher zum Zeitpunkt des Brandausbruches ebenfalls im Haus waren ist nicht bekannt.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 14 bei Backnang ist am Montagvormittag ein 68 Jahre alter Lkw-Fahrer ums Leben bekommen. Nach einem Rückstau war es zu einem Auffahrunfall mit drei Pkws und drei Lkws gekommen. Drei weitere Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf circa 200.000 Euro beziffert.Auf der B 14 war es bei Backnang zwischen der Spritnase und der Maubacher Höhe in Fahrtrichtung Schwäbisch Hall vor einer Lichtzeichenanlage zu einem Rückstau gekommen. Ein 51 Jahre alter Fahrer eines Getränkelasters hatte ordnungsgemäß angehalten. Der nachfolgende 68 Jahre alte Fahrer eines weiteren Lkw hatte dies zu spät erkannt und stark gebremst. Ob er noch rechtzeitig zum Anhalten kam, ist bislang nicht geklärt. Ein nachfolgender 35 Jahre alter Fahrer einer Sattelzugmaschine konnte jedenfalls nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Lkw des 68-Jährigen auf. Dessen Lkw wiederrum mit großer Wucht auf den vor ihm stehenden Getränkelaster geschoben wurde. Durch die Aufprallwucht schob der Getränkelaster drei vor ihm stehende Pkws aufeinander. Der 68-Jährige Fahrer des mittleren Lkws wurde in sein Führerhaus eingeklemmt und verstarb kurze Zeit später an der Unfallstelle. Er musste von Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Darüber hinaus wurden drei Unfallbeteiligte leicht verletzt. Die Unfallbeteiligten standen teilweise unter Schock und mussten vor Ort betreut werden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Bei dem Unfall waren das Deutsche Rote Kreuz, ein Notarzt, die Feuerwehr Backnang, Notfallseelsorger, die Straßenmeisterstelle Backnang, Vertreter der Stadt Backnang, Abschleppdienste, die Polizei Backnang und die Verkehrspolizei Waiblingen im Einsatz.
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Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der Kreisstraße 1904 zwischen Backnang und Großaspach (Rems-Murr-Kreis) ist eine 30-jährige Citroen-Fahrerin in ihrem Auto eingeklemmt und schwer verletzt worden.
Wie die Polizei berichtet, war die 30-Jährige kurz vor 21 Uhr von Strümpfelbach in Richtung Großaspach unterwegs, als sie etwa einen Kilometer hinter Backnang auf der schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Auto verlor und auf den rechten Seitenstreifen kam. Beim Versuch gegenzulenken geriet die Citroen-Fahrerin dann auf die Gegenfahrbahn und prallte dort auf den Opel Vectra eines 26-Jährigen.
Bei dem Aufprall wurden der 26-Jährige und sein 21-jähriger Beifahrer leicht verletzt, die 30-Jährige wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Die Frau erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf zirka 12.000 Euro. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.