BESIGHEIM-OTTMARSHEIM: Am Mittwoch ereignete sich gegen 11.15 Uhr auf der Kreisstraße 1625 zwischen Gemmrigheim und Besigheim-Ottmarsheim ein Unfall, bei dem ein bislang noch unbekannter E-Bike-Fahrer tödliche Verletzungen erlitt. Der Mann wollte die K 1625 von einem Feldweg aus Richtung Gemmrigheim vom Waldgebiet „Bonholz“ kommend in Richtung Ottmarsheim überqueren. Mutmaßlich übersah er hierbei einen 73-jährigen Audi-Lenker, der die K 1625 in Richtung Ottmarsheim befuhr.
STEINHEIM AN DER MURR: Am Samstagmorgen gegen 10:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in Steinheim an der Murr, bei dem der 67-jährige Lenker eines Dacia die Ludwigsburger Straße in Richtung Rielingshausen befuhr. Als er nach bisherigem Ermittlungsstand aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen Pkw verlor, fuhr er auf den an einer roten Ampel stehenden Ford eines 51-Jährigen auf.
MUNDELSHEIM: Am Montagabend gegen 19:50 Uhr kam es auf der A81 auf der Richtungsfahrbahn Heilbronn-Stuttgart zu einer folgenschweren Verkettung von Unfallereignissen. Nach einer zunächst kleineren Kollision zweier Pkw im Zuge eines Fahrstreifenwechsels standen diese auf dem linken Fahrstreifen, wo ein weiterer Pkw mit hoher Geschwindigkeit in diese Unfallstelle fuhr und nach dem Aufprall mit einem der vorher verunfallten Pkw auf dem mittleren von drei Fahrstreifen zum Stehen kam. Ein vierter Pkw streifte im Zuge eines Ausweichmanövers einen der beiden Pkw auf dem mittleren Fahrstreifen, prallte dann in die Mittelleitplanke, überschlug sich im weiteren Verlauf und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Ferner kam es im stockenden Verkehr hinter der Unfallstelle zu einem weiteren Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem nur geringer Sachschaden entstand. Im Zuge des Hauptgeschehens verletzten sich fünf Fahrzeuginsassen teilweise sehr schwer und wurden durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach vorläufigem Stand der Ermittlungen schwebte am frühen Dienstagmorgen eine junge Fahrzeuginsassin in Lebensgefahr, während drei weitere Unfallbeteiligte als schwer verletzt und ein Beteiligter als leicht verletzt eingestuft werden. Die lebensgefährlich verletzte Frau war an der Unfallstelle durch Ersthelfer und Unfallbeteiligte erfolgreich reanimiert worden. Durch das gesamte Unfallgeschehen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 70.000 Euro. Die vier hauptbeteiligten Pkw wurden sichergestellt und werden zur Rekonstruktion des Unfallhergangs von Spezialisten der Verkehrspolizei untersucht. Der Autobahnabschnitt wurde in Fahrtrichtung Stuttgart komplett gesperrt und der Verkehr an der Ausfahrt Mundelsheim abgeleitet. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 5 km Länge. Nach Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die Sperrung am frühen Dienstag gegen 1:45 Uhr aufgehoben. Der Rettungsdienst hatte zwei Notarztwagen und fünf Rettungswagen an die Unfallstelle entsandt. Die Feuerwehren Mundelsheim und Ludwigsburg waren mit insgesamt drei Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort. Die Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg hatte bis zu vier Streifenbesatzungen zur Unfallaufnahme und für verkehrsleitende Maßnahmen im Einsatz. Die Autobahnmeisterei Ludwigsburg übernahm neben der Ableitung des Verkehrs auch die Fahrbahnreinigung.
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ASPACH: Das Unheilig Konzert ist gerade zu Ende, unweit von der Mechatronik Arena auf der L1115 bei Aspach passiert es. Ein älterer Fahrzeuglenker erleidet während der Fahrt einen medizinischen Notfall. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, fuhr eine Böschung hinab und blieb auf der Seite liegen. Notrufe gehen ein. Glück für den Verunglückten der Ortsverein des DRK (Aspach) war noch in der Mechatronik Arena welche zur Absicherung des Konzertes war. Sofort eilte ein Fahrzeug mit Blaulicht zum Unfall welches eine Anfahrt von wenige Minuten hatte. Schnell stellten die Ersthelfer des DRK´s fest, Kreislaufstillstand. Sofort wird die Reanimation eingeleitet. Bei einem Kreislaufstillstand wird nach ungefähr drei Minuten das Gehirn nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt, sodass dort irreversible Schäden auftreten. Die Kurze Anfahrt rettete vermutlich dem Herrn das Leben. Als Notarzt und Rettungsdienst eintrafen ist die Reanimation noch am laufen, die sofortige medezinische Versorgung auch mit Hilfe eines Defibrilators rettete die Person.
Für die Feuerwehr war der Einsatz noch nicht zu Ende. Eine Lenkerin eines Ziehharmonikabus voll mit Unheilig Fans versuchte über den Feldweg an der Einsatzstelle vorbeifahren, dies missglückte und Sie fuhr sich fest. Die Verkleidung des Busses kaputt, kein Vor kein Zurück, da musste die Feuerwehr erneut helfen. Der Bus wurde mit einem Hebekissen angehoben und mit Holz unterbaut sodass die Fahrerin langsam den Bus freifahren konnte.
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