Am heutigen Vormittag wurde von einem Zeugen ein möglicher Reitunfall beobachtet. Die Polizei fährt seither einen Sucheinsatz und bittet nun die Bevölkerung um ihre Mithilfe.Im Waldgebiet, das zwischen den Ortschaften Kirchberg/Murr/ Burgstetten/ Zwingelhausen und Schöntal liegt, wurde gegen elf Uhr ein Reiter auf seinem Pferd beobachtet. Wenige Minuten später registrierte der aufmerksame Zeuge, dass das Pferd nun ohne Reiter in entgegengesetzter Richtung, in Richtung Zwingelhausen, unterwegs war. Da er einen Reitunfall vermutete, verständigte der Zeuge die Polizei, die sofort eine erste Nachschau vornahm. Dabei wurde weder Pferd noch Reiter gefunden. Da der Zeuge als glaubwürdig und seine Beobachtungen als real eingestuft wurden und damit die Schlussfolgerung eines möglichen Unfalles durchaus nachvollziehbar waren, organisierte die Polizei einen Sucheinsatz im fraglichen Gebiet, in dem seit einiger Zeit auch ein Hubschrauber eingebunden ist. Um die Ernsthaftigkeit des Anlasses oder eben dessen glimpflichen Ausgang zu verifizieren, bittet die Polizei dringend, dass sich Zeugen melden, die ähnliche Beobachtungen gemacht haben. Im Idealfall meldet sich der Reiter, der dort zum fraglichen Zeitpunkt unterwegs war selbst oder aber der Pferdebesitzer, der weiß, ob ein Ausritt mit den beschriebenen Folgen stattgefunden hat.
Am Sonntagabend stürzte in Kirchberg, unterhalb des Bahnhofes, ein Pferd in die Murr und kam alleine nicht mehr heraus. Bei einem Training für einen Geländeritt einer Reitergruppe beim Gewann
Altach verlor eine 27-Jährige Reiterin die Kontrolle ihres Pferdes und stürzte von diesem. Daraufhin entfernte sich das Pferd von der Gruppe und galoppiert in Richtung Murr. Das Pferd übersah wahrscheinlich die Uferböschung und sprang ins Wasser. Aufgrund der dortigen steilen Böschung war das Tier nicht mehr in der Lage alleine aus der Murr zu kommen. Das Pferd konnte mit 15 Männern der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg mit Seilen wieder an Land gezogen werden. Die Pferdebesitzern stand auch in dem kalten Murrwasser und sprach dem Tier gut zu, so dass es Ruhe bewahrte. (Quelle: Polizeidirektion Waiblingen)
Danke an Philipp Kirschner für die Bilder der Rettung!