Fünf leicht verletzte Beteiligte und einen Sachschaden in Höhe von 50.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch gegen 09.45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim ereignet hat. Der 32-jährige Fahrer eines Sattelzuges war in Richtung Stuttgart auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs und wollte einen vor sich fahrenden Lkw überholen. Hierzu wechselte er auf den mittleren Fahrstreifen und übersah dabei vermutlich den von hinten herannahenden Daimler-Benz A-Klasse, an dessen Steuer ein 23-Jähriger saß. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der 23-Jährige nach links ausweichen. Dabei prallte er gegen den Daimler-Benz C-Klasse einer ebenfalls 23-Jährigen, die auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Durch den Aufprall schleuderte die A-Klasse nach rechts und stieß mit dem Sattelzug zusammen. Umherfliegende Teile beschädigten einen nachfolgender Peugeot, den eine 42-Jährige lenkte. Bei dem Unfall wurden der Fahrer der A-Klasse sowie seine Beifahrerin verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch der Fahrer der C-Klasse sowie seine beiden Mitfahrer trugen Verletzungen davon. Beide Daimler-Benz waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Autobahn knapp eine Stunde voll gesperrt werden. Nachdem der Verkehr zunächst einspurig wieder fahren konnte, wurde die Fahrbahn nach etwa einer weiteren Stunde wieder komplett frei gegeben. Um die Fahrbahn zu reinigen war die Feuerwehr Mundelsheim mit einem Fahrzeug und sieben Mann im Einsatz.
Zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Mundelsheim ereignete sich am Montag gegen 05:00 Uhr ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Die 45 Jahre
alte Lenkerin eines Fiat war in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs, als sie wegen einer Panne auf dem Seitenstreifen anhalten musste. Ein 50 Jahre alter Lenker eines Opel bemerkte dies und hielt vor dem Fiat an, um zu helfen. Der auf der rechten Fahrspur fahrende 42 Jahre alte Lenker eines Lkw übersah die Pannenstelle vermutlich, kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit dem Fiat und schob ihn auf den davor stehenden Opel, der noch nach rechts in die Böschung abgewiesen wurde. Durch die Wucht des Aufpralls kam der Lkw erst einige Meter weiter zum Stehen und nahezu seine komplette Ladung an Getränkekisten verteilte sich auf der Fahrbahn. Der rechte und mittlere Fahrstreifen mussten für die Zeit der Unfallaufnahme gesperrt werden. Der Fahrer des Lkw und der Opel-Fahrer wurden leicht verletzt. Die Fiat-Fahrerin und ihr 14-jähriger Sohn mussten mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden, während der fünfjährige Sohn glücklicherweise mit leichten Verletzungen davonkam. Alle unfallbeteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Bedingt durch die zeitaufwändigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten entwickelte sich im morgendlichen Berufsverkehr ein Stau von bis zu 16 Kilometern Länge. Nachdem der Verkehr ab 08:30 Uhr wieder auf zwei Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte, war die Fahrbahn gegen 11:00 Uhr wieder vollständig frei. Der Gesamtschaden wurde mit etwa 65.000 Euro angegeben. Der Rettungsdienst war mit drei Fahrzeugen, zwei Notärzten und zehn Sanitätern vor Ort. Auch die Feuerwehren Pleidelsheim und Marbach waren mit sechs Einsatzfahrzeugen und 31 Wehrleuten im Einsatz.