BESIGHEIM: Am Silvesterabend brach gegen 18 Uhr aus bislang unbekannter Ursache in der Altstadt von Besigheim ein Brand im Gebäude des ehemaligen Polizeipostens aus. Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren von Besigheim, Bietigheim sowie Walheim mit insgesamt zehn Fahrzeugen sowie 60 Einsatzkräften im Einsatz. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches war eine Bewohnerin mit ihrem 12-jährigen Kind zu Hause. Beide konnten das Mehrfamilienhaus mit Schuppen rechtzeitig unverletzt verlassen, so dass der alarmierte Notarzt mit Rettungsfahrzeug nicht eingreifen musste. Für Absperrmaßnahmen hatte das Polizeipräsidium Ludwigsburg bis zu sieben Streifenwagenbesatzungen entsandt. Der Brand ist inzwischen weitgehend gelöscht, jedoch werden die Nachlöscharbeiten voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Sowohl zur Brandursache als auch zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an. Kreisbrandmeister Andreas Dorroch und erster Bürgermeister Steffen Bühler waren vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Wohnungen des Gebäudes sind aktuell nicht mehr bewohnbar, weshalb die Bewohner anderweitig untergebracht wurden.
Posted on Oktober 13, 2015
by K.schmalz
0 REMSECK: – Am Samstag wurde gegen 22.00 Uhr der Brand einer Maschinenhalle auf einem Aussiedlerhof in der Lembergstraße festgestellt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer zwischenzeitlich auf die unmittelbar daneben befindliche Stallung übergegriffen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich dort ca. 100 Rinder. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte und den Verantwortlichen wurden die Tiere in ein Bodensilo getrieben und nahmen dort keinen weiteren Schaden. Ein Rind setzte sich jedoch von der Herde ab und beschädigte auf der Flucht auf ein angrenzendes Freigelände ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Das Tier konnte trotz aller Bemühungen nicht wieder eingefangen werden und musste vom Jagdpächter erlegt werden. Der Kreisbrandmeister und die Feuerwehren Ludwigsburg, Remseck, Marbach, Kornwestheim und Affalterbach waren mit 27 Fahrzeugen und etwa 120 Wehrleuten vor Ort. Zur Räumung des Brandortes musste ein Bagger hinzugezogen werden. Bei der Anfahrt blieb dieser in der Hochdorfer Straße an einem Freilandstromkabel hängen. Das abgerissene Stromkabel führte zu einem teilweisen Stromausfall in der nahen Umgebung. Der Bagger war dadurch nicht mehr einsatzfähig. Der Ersatzbagger musste mit einem Tieflader aus Freiberg angeliefert werden. Der Rettungsdienst war mit etwa dreißig Einsatzkräften vor Ort. Im Zusammenhang mit dem gesamten Einsatzgeschehen waren glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen. Zur Absperrung der Bandörtlichkeit vor Schaulustigen sowie den erforderlichen Ermittlungen waren mehrere Einsatzfahrzeuge des Polizeireviers Kornwestheim und der Polizeipräsidien Aalen und Stuttgart eingesetzt. Der Sachschaden wird auf mindestens 600.000 Euro geschätzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand wird von einer technischen Ursache als Brandursache ausgegangen.
Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg
n den frühen Morgenstunden kam es in einem Sonderabfallentsorgungsbetrieb in Backnang zu einem Großbrand bei dem nach ersten Schätzungen ein Schaden von ca. 2 Mio Euro
entstand. Um 02:43 Uhr erreichte die Rettungsleitstelle ein Brandmeldealarm, die dann die Feuerwehr Backnang alarmierte. Beim Eintreffen der FFW standen die im Innenhof aufgestellten Container und die Lagerhalle bereits im Vollbrand. Dort werden u. a. Farben, Lösungsmittel, Säuren, Laugen, Pflanzenschutzmittel und Chemikalien gelagert, deren Gesamtvolumen ca. 50 Tonnen beträgt. Durch den Brand wurde die gesamte Lagerhalle zerstört und darüber hinaus das Werkstattgebäude beschädigt. Das Feuer war gegen 08.30 Uhr vollständig gelöscht. Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Es wurden keine Personen verletzt. Aufgrund der vorhandenen Dämpfe, welche gesundheitsgefährdend sein können, wurde auf Anraten des Fachberaters für Chemie eine Warnmeldung an die Bevölkerung veranlasst bzw. Lautsprecherdurchsagen durchgeführt. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf und beschlagnahmte den Brandort. Zur Klärung der Brandursache wird ein Sachverständiger eingeschaltet sowie weitere kriminaltechnische Maßnahmen getroffen.
Die FFW Backnang war mit 60 Mann, 11 Fahrzeugen und einem Fachberater für Chemie im Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz war mit 15 Mann und 4 Fahrzeugen im Einsatz. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Großbrand in Waiblingen-Hegnach: Beim Brand eines Wohn- und Geschäftshauses mit angebauter Lagerhalle ist am frühen Dienstagnachmittag in Waiblingen-Hegnach nach ersten
Erkenntnissen ein Millionenschaden entstanden. Zwei Feuerwehrleute zogen sich bei den Löscharbeiten leichte Brandverletzungen zu und mussten behandelt werden. Gegen 13:00 Uhr hatten zwei Beschäftigte der Firma in der Lagerhalle, die direkt mit dem Wohn- und Geschäftshaus verbunden ist, Brandgeruch wahrgenommen und unverzüglich einen Notruf abgesetzt. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge stand die Lagerhalle bereits in Flammen. Eine hohe Rauchsäule war weithin sichtbar. Im Untergeschoss der Lagerhalle befand sich das Lager einer Elektroinstallationsfirma, im Obergeschoss hatte ein Matrazenhersteller ein großes Lager, das mit Matzrazen voll war. Das Feuer breitete sich rasch und griff teilweise auf benachbarte Gebäude über. Nur durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren konnte ein vollständiges Übergreifen verhindert werden.
Bei dem Feuer war eine sehr hohe Hitzeentwicklung vorhanden, so dass auch an umliegenden Gebäuden Fenster zerbarsten. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrmänner durch den Brand leicht verletzt. Drei vor der Lagerhalle abgestellte Fahrzeuge wurden ebenfalls erheblich beschädigt. Im Löscheinsatz befanden sich circa 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Waiblingen, Fellbach, Korb und Backnang. Das DRK war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt, dem Einsatzführungsdienst und der Ortsbereitschaft mit insgesamt 13 Kräften im Einsatz. Die Feuerwehr führte Messungen durch, es ergaben sich jedoch keine Hinweise auf eine Gefährdung für die umliegenden Anwohner. Glücklicherweise war es windstill, so dass die Rauchsäule senkrecht nach oben abzog.
Während den Löscharbeiten musste die Ortsdurchfahrtsstraße in Hegnach gesperrt werden. Es erfolgte eine örtliche Umleitung durch Polizeikräfte.
Die Löscharbeiten dauern aktuell (16:30 Uhr) noch an. Das Wohn- und Geschäftshaus dürfte nach bisherigen Erkenntnissen, zumindest in großen Teilen nicht mehr bewohnbar sein. Die Kriminalpolizei Waiblingen hat mittlerweile die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit kann zur Brandursache noch keine Aussage gemacht werden. Ob das geschädigte Gebäude am Mittwoch gefahrlos betreten werden kann ist bislang nicht bekannt. Die Schadenshöhe dürfte in die Millionen gehen.