Posted on September 18, 2017
by K.schmalz
0 WINNENDEN: Mit zumindest leichten Verletzungen musste ein 39 Jahre alter Lkw-Fahrer am Montagmittag in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Mann befuhr um 14 Uhr mit seinem Kipper die L1140 in Richtung Burghardshof. Etwa auf Höhe der Deponie Eichholz kam er zunächst nach rechts, im weiteren Verlauf nach links von der Fahrbahn ab. Dabei wurde das Führerhaus seines Lkws so stark deformiert, dass er dieses nicht selbständig verlassen konnte. Die hinzugerufene Feuerwehr befreite schließlich den Mann aus seiner misslichen Lage. Der geladene Bauschutt verteilte sich teilweise auf der Fahrbahn, sodass die L1140 voll gesperrt werden musste. Da der 39-Jährige unter Alkoholeinwirkung stand, musste er eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde einbehalten. Der Schaden an seinem Lkw beläuft sich vermutlich auf mehrere zehntausend Euro. Dieser musste abgeschleppt werden. Die Vollsperrung konnte gegen 15.20 Uhr wieder aufgehoben und die L1140 komplett freigegeben werden.
STEINHEIM: Am späten Freitagabend ist ein 53-Jähriger nach einem versuchten Tötungsdelikt in der Mörikestraße in Steinheim an der Murr von der Polizei angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge ist der Mann dringend tatverdächtig, gegen 18:00 Uhr auf offener Straße unvermittelt auf einen 45-Jährigen geschossen zu haben. Das Opfer ist Pizzalieferant und war in einem Pkw auf der Badtorstraße in Richtung Murrbrücke unterwegs. Der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Mann fuhr auf einem Roller hinter ihm und soll gedrängelt haben. Auf der Suche nach einer Lieferadresse hielt der 45-Jährige an der Kreuzung Badtor- und Brückenstraße an. Der Rollerfahrer brachte sein Fahrzeug neben dem Pkw des Pizzalieferanten zum Stehen, ging auf den Autofahrer zu und schoss auf den inzwischen ausgestiegenen Lieferanten. Er wurde getroffen und ergriff sofort die Flucht. Der Angreifer setzte ihm nach und soll noch einen weiteren Schuss abgegeben haben, der das Opfer nicht traf. Der 45-Jährige erlitt eine schwere Handverletzung und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
ASPERG: Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Asperg, Tamm, Schwieberdingen und Ludwigsburg sowie des Rettungsdienstes und der Polizei waren in der Nacht zum Freitag bei einem Gefahrgutunfall auf einem Betriebsgelände in der Siemensstraße in Asperg im Einsatz. In einem Betriebsgebäude war es gegen 23:20 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in drei Tauchbecken zu einer chemischen Reaktion gekommen, in deren Verlauf sich ätzender Dampf aus Borfluorwasserstoffsäure und Kalilauge entwickelte. Eine Umweltgefahr bestand nicht, da der Dampf das Gebäude nicht verlassen konnte. Evakuierungsmaßnahmen waren daher nicht erforderlich. Einsatzkräfte der Feuerwehr mit entsprechender Schutzausrüstung unterbrachen die Wärmezufuhr zu den betroffenen Becken und neutralisierten die in ein Auffangbecken übergelaufene Flüssigkeit. Gegen 03:00 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen beendet. Personen kamen nicht zu Schaden. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht derzeit noch nicht fest Beamte des Fachbereichs Umwelt und Gewerbe beim Polizeipräsidium Ludwigsburg haben die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Unfalls übernommen.
MARKGRÖNINGEN: Ein Todesopfer sowie zwei Leichtverletzte forderte am Dienstag gegen 11:30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 10 bei Hardt- und Schönbühlhof. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war eine 58-jährige Autofahrerin mit ihrem Mercedes in Richtung Vaihingen/Enz unterwegs und geriet dabei aus noch ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite. Nachdem sie dort zunächst den Fiat 500 einer 21-jährigen Frau gestreift hatte, stieß sie frontal mit einem entgegenkommenden Autotransporter zusammen, der von einem 45-Jährigen gefahren wurde. Der Mercedes und das Führerhaus des Lkw fingen daraufhin Feuer. Während sich der Lkw-Fahrer befreien konnte und wie die 21-Jährige nur leichte Verletzungen erlitt, stand der Mercedes sofort im Vollbrand und die 58-Jährige verstarb in ihrem Auto. Die B 10 ist im Bereich der Unfallstelle für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten derzeit noch in beiden Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.
ASPACH: Über 300.000 Menschen begeisterte die „Seelenbeben Live“-Tour von Andrea Berg und avancierte damit zur erfolgreichsten Tournee der Ausnahmekünstlerin in ihrer einmaligen Karriere. Was am 14. Oktober 2016 in ihrer Heimat Krefeld begann, endet nun am 14. & 15. Juli wieder in ihrer Heimat, diesmal im schwäbischen Aspach beim HEIMSPIEL – OPEN AIR der Superlative. Wie schon fast üblich werden über 30.000 Zuschauer die mechatronik Arena an zwei Konzertabenden zum Kochen bringen. Damit knackt das OPEN AIR zum vierten Mal in Folge diese Marke. Während es für den Freitag nur noch wenige der begehrten Karten gibt, ist der Samstag seit Wochen restlos ausverkauft!
Zum letzten Mal dabei sein wird Andreas Maskottchen „Spinnstdu“! Das gigantische Bühnenbild in Gestalt eines riesigen, feuerspuckenden Drachen, das extra für die „Seelenbeben Live“-Tour konzipiert und gebaut wurde, wird beim OPEN AIR nach getaner Arbeit eine ganz besondere Verabschiedung erfahren. Beim sonntäglichen Frühschoppen wird dieser feierlich zersägt und die Einzelstücke gegen eine Spende an „Die Wiege e.V.“ veräußert. Ehre, wem Ehre gebührt! Selbstverständlich hat jeder die Chance, sein persönliches Erinnerungsstück an die Seelenbeben-Tour mit einer persönlichen Signatur von Andrea Berg veredeln zu lassen. Gleichzeitig steht das HEIMSPIEL OPEN AIR auch im Zeichen von einem Vierteljahrhundert! Denn Andrea Berg veröffentliche vor genau 25 Jahren, also im Jahr 1992, ihr erstes Album „Du bist frei“. Das war der Startschuss für eine atemberaubende und einmalige Karriere mit zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen und über 13 Millionen verkauften Alben!