AFFALTERBACH: Rund 80 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren rückten am Dienstagmittag zu einem Unternehmen in Affalterbach aus. Dort war gegen 12:00 Uhr in einem Gebäude mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts eine Lithium-Ionen-Batterie in Brand geraten, die in der Folge eine weitere Batterie in Mitleidenschaft zog.
HEMMINGEN: In der Nacht zum Freitag wurde ein Anwohner gegen 22.25 Uhr auf eine Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude neben der katholischen Kirche in der Alten Schöckinger Straße in Hemmingen aufmerksam. Beitrag weiterlesen und alle Bilder betrachten.
MURR a.d. MURR: Im Hinterhof eines Betriebes in der Rudolf-Diesel-Straße in Murr ist am späten Montagabend, gegen 23:30 Uhr, der Inhalt eines 1100-Liter-Papiercontainers aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Durch die Flammen wurde auch daneben abgestellter Elektroschrott in Brand gesetzt. Passanten bemerkten das Feuer und alarmierten sofort die Feuerwehr. Die Wehren aus Murr und Marbach waren mit 24 Einsatzkräften vor Ort, löschten den Brand innerhalb kurzer Zeit und konnten ein Übergreifen auf das Firmengebäude verhindern. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro. Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Steinheim, Tel. 07144/823060, zu melden.
Ludwigsburg: Brand in Schnellrestaurant – Ludwigsburg: Am Montagabend um 21:36 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf aus einem Schnellrestaurant in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg wegen eines Brandes ein. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte schnell festgestellt werden, dass alle Personen das Gebäude sicher verlassen hatten. Wegen einer starken Rauchentwicklung und dem Einsatz der Feuerwehr musste die Schwieberdinger Straße bis zum Abschluss der Löscharbeiten gesperrt werden. Da der Abluftkamin aus dem Küchenbereich durch brennendes Fett stark erhitzt wurde, schlugen zeitweise Flammen aus dem Gebäudedach. Gegen 22:10 Uhr hatte die Feuerwehr das Feuer gelöscht. Wodurch das Fett in Brand geraten war, ist bislang unklar. Nach ersten Schätzungen entstand am Gebäude Sachschaden in Höhe von etwa 40.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr war mit zehn Fahrzeugen und 51 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit insgesamt 15 Einsatzkräften, darunter zwei Rettungswagenbesatzungen und einer Notärztin vor Ort. Das Polizeirevier Ludwigsburg hatte vier Streifenbesatzungen im Einsatz. Zeitweise hielten sich bis zu 100 Schaulustige nahe dem Brandort auf, die aber den Aufforderungen der Polizei im Wesentlichen Folge leisteten und ausreichend Abstand hielten.
Fellbach: Am Mittwochabend kam es kurz nach 22.30 Uhr zu einer Verpuffung in einer Einraumwohnung im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Porschestraße. Der 43-jährige Bewohner dieser Wohnung wurde hierdurch schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er zog sich unter anderem schwere Brandwunden zu und wurde in eine Klinik eingeliefert. Durch das Ereignis entstand ein kleinerer Brand in der Wohnung, welcher von dem 43-Jährigen selbst gelöscht werden konnte. Das Schadensausmaß konnte in der Nacht noch nicht abgeschätzt werden, dürfte ersten Schätzungen nach aber eher gering sein. In der Wohnung konnten zahlreiche und noch nicht näher bestimmbare Chemikalien und Substanzen, vermutlich unter anderem auch Schwarzpulver, vorgefunden werden. Möglicherweise führte eine Handhabung mit diesen zu dem Ereignis. In dem vierstöckigen Gebäude befanden sich zum Zeitpunkt fünf weitere Personen, die allesamt unverletzt blieben und ihre Wohnungen vorübergehend verließen.In der Nacht waren die Feuerwehren aus Fellbach sowie Fellbach-Oeffingen mit insgesamt 50 Mann im Einsatz. Weiterhin befanden sich neben Rettungskräften zwei Streifenbesatzungen des Polizeireviers Fellbach sowie zwei Delaborierer des Landeskriminalamts vor Ort. Der Kriminaldauerdienst hat noch in der Nacht Ermittlungen aufgenommen, die heute von der Kriminalpolizei Waiblingen fortgeführt werden.