20:30 Uhr, zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt. Nachdem im dortigen Bereich starker Gasgeruch festgestellt worden war, breitete sich das Gas-Luft-Gemisch über die Wilhelmstraße und die Arsenalstraße zur Wilhelmgalerie aus und erreichte eine kritische Konzentration. Die Polizei sperrte den Bereich großräumig ab und leitete den Verkehr um die Einsatzkräfte bereiteten sich sofort auf eine Evakuierung der Wohn- und Geschäftshäuser im Gefahrenbereich vor. Die Anwohner wurden über die Radiosender zum Schließen von Türen und Fenstern aufgefordert. Unterdessen war es jedoch gelungen, das Leck zu lokalisieren, aufzugraben und in der Folge mit zwei Gasblasen zu verschließen. Daraufhin sank die Gaskonzentration wieder in unkritische Bereiche. Bis zu diesem Zeitpunkt waren vier Gebäude, darunter auch ein Restaurant, evakuiert worden. Von dieser Maßnahme waren ca. 30 Personen betroffen.Neben 30 Polizeibeamten waren 25 Mitarbeiter des Rettungsdienstes, darunter ein Leitender Notarzt und ein leitender Notfallseelsorger, sowie rund 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.
Gasausströmung in Ludwigsburg-Ossweil Walter-Flex-Straße am 22.04.2013
Glücklicherweise verständigte ein Anwohner am Montag gegen 22.30 Uhr die Polizei, als er in der Walter-Flex-Straße Gasgeruch wahrnahm. Diese brachte in Erfahrung, dass in einem Bauloch auf Höhe der Gebäude Nummer 36 bis 40 aus dem Ventil einer Gasleitung Gas austrat und verständigte die Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften anrückte
und Messungen durchführte. Dabei wurde festgestellt, dass es sich um eine so hohe Gaskonzentration handelte, dass eine sofortige Verpuffung nicht ausgeschlossen werden konnte und daher die etwa 20 Bewohner der betroffenen Gebäude evakuiert werden mussten. Während der Rettungsdienst sie in dieser Zeit versorgte, schlossen Mitarbeiter der Stadtwerke das Hauptventil. Da sich das bis zu diesem Zeitpunkt ausgetretene Gas in den Kellerräumen gesammelt hatte, saugte die Feuerwehr es ab, um es ins Freie zu leiten. Gegen 01.00 Uhr konnten alle Bewohner wohlbehalten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.