Zum Brand eines Wohnhauses in der Altstadt von Markgröningen kam es am Samstagnachmittag um kurz nach 14:30 Uhr. Mehrere Anwohner meldeten Rauch und Flammen aus einem Gebäude in der Finsteren Gasse. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatten alle sechs zum Brandzeitpunkt anwesenden Bewohner das Gebäude glücklicherweise bereits verlassen. Alle erlitten
Rauchgasvergiftungen und mussten ambulant in Krankenhäusern behandelt werden. Zwischenzeitlich sind alle Verletzten wieder aus den Krankenhäusern entlassen. Zwei wurden von der Stadt Markgröningen untergebracht, vier kommen bei Verwandten oder Bekannten unter. Einer der Bewohner hatte noch vergeblich versucht, vor Eintreffen der Feuerwehr den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen.
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein altes Wohnhaus, das derzeit von vier Familien bewohnt wird. Da große Teile des Gebäudes aus Holz gebaut sind, breitete sich der Brand im Innern sehr schnell aus. Aufgrund der engen Bebauung in der Markgröninger Altstadt bestand zu Beginn des Einsatzes die Befürchtung, der Brand könnte sich auch auf benachbarte Gebäude ausdehnen. Die Feuerwehr konnte dies jedoch verhindern. Lediglich ein benachbartes Haus wurde im Bereich des Daches leicht beschädigt. Das Gebäude brannte vollständig aus, ist teilweise einsturzgefährdet und muss in den nächsten Tagen abgerissen werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 300.000 Euro. Noch am Abend beginnt die Feuerwehr mit einem Teilabriss zur Sicherung des Gebäudes. Hierzu ist auch ein Bagger im Einsatz. Während des Brandes stand eine bis zu 700 Meter hohe Rauchsäule über der Altstadt. Eine Gefahr für Anwohner bestand durch die Rauchentwicklung jedoch nicht.
Aus noch nicht geklärter Ursache geriet am 27.12.2011, gegen 03.10 Uhr eine etwa 20 mal 20 Meter große Holzscheune in der Vaihinger Straße in Brand. In der Scheune, die fast vollständig
niederbrannte, war unter anderm ein Mähdrescher im Wert von rund 90.000 Euro untergebracht. Der Sachschaden an der Scheune beträgt etwa 50.000 Euro. Da die Scheune zum Zeitpunkt der Feststellung des Feuers bereits voll brannte, gestaltete sich eine Lokalisierung des Brandherdes schwierig. Konkrete Hinweise auf die Brandursache liegen derzeit noch nicht vor, Brandstiftung wird aber nicht ausgeschlossen. Vor Ort waren die Feuerwehren Markgröningen, Ditzingen und Schwierberdingen mit über 70 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen mit den Löscharbeiten beschäftigt. Vorsorglich waren auch ein Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Verletzt wurde niemand.