FREIBERG: Am Donnerstagabend um 20:48 Uhr wurde der Polizei ein schwerer Verkehrsunfall auf der L1138 zwischen Freiberg und dem Schloss Monrepos gemeldet. Ein 29-jähriger VW-Polo-Fahrer war in alkoholisiertem Zustand auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit einem VW-Golf kollidiert, an dessen Steuer ein 20-Jähriger saß. Der Unfallverursacher erlitt schwere-, der VW-Golf-Fahrer leichte Verletzungen. Beide wurden von jeweils einem Rettungswagen in Krankenhäuser eingeliefert. Beim Unfall entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. Zur Beseitigung von ausgelaufenem Kraftstoff und zur Beleuchtung der Unfallstelle waren vier Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen im Einsatz und zwei Abschleppwagen bargen die schwer beschädigten Pkw. Zudem waren zwei Polizeistreifen im Einsatz, wovon eine zur Vollsperrung der L1138 auf dem Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr oberhalb von Freiberg und der B27 bis 23:45 Uhr eingesetzt war. Beim Unfallverursacher wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde einbehalten.
Eine 47-jährige Frau sowie ihr 49-jähriger Freund wurden bei einem Wohnungsbrand in der Laurentiusstraße leicht verletzt. Gegen 01.20 Uhr wachten sie auf Grund von Rauchentwicklung auf und bemerkten in der Küche, dass die Cerankochfelder glühten und verließen daraufhin die Wohnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen aus dem Küchenfenster. Zur Brandbekämpfung hatte die Feuerwehr sieben Fahrzeuge sowie 25 Einsatzkräfte eingesetzt und gegen 01.40 Uhr das Feuer gelöscht. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von rund 70.000 Euro. Der Rettungsdienst, welcher mit zwei Fahrzeugen vor Ort war, verbachte die Wohnungsinhaberin und ihren Freund mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Drei in der Wohnung befindliche Katzen konnten gerettet und einer Tierklinik zugeführt werden. Ein Fahrzeug, welches über einem Hydranten parkte, musste zurSeite geschoben werden, wobei dieses leicht beschädigt wurde. Ein weiteres Fahrzeug welches im Kurvenbereich parkte und die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr behinderte wurde noch vor Ort beanstandet. Da die Ermittlungen zur genauen Brandursache noch andauern wurde die Wohnung nach Beendigung der Löscharbeiten versiegelt.
Aus bislang unbekannter Ursache fuhr am Sonntag gegen 22.00 Uhr ein 22-jähriger BMW-Lenker auf der Strecke zwischen Poppenweiler und Neckarweihingen sein Fahrzeug gegen die Betonwand rechts der Landesstraße 1100 und streifte mehrere Meter daran entlang. An deren Ende lenkte er schließlich über einen Grünstreifen und den dort verlaufenden Fußgängerweg, bevor er mit einem Geländer kollidierte und gegen die gegenüberliegende Mauer geschleudert wurde. Der junge Mann wurde durch den Unfall verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Das nicht mehr fahrbereite Auto musste geborgen und abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Ludwigsburg war mit 16 Wehrleuten und drei Fahrzeugen im Einsatz. Insgesamt entstand ein Schaden von 22.000 Euro.
Vier leicht Verletzte und ein Sachschaden in Höhe von etwa 150.000 Euro sind das Resultat eines Brandes, der sich am Freitag kurz nach 10.15 Uhr in einem
Mehrfamilienhaus in der Brucknerstraße ereignet hat. Aus bislang unbekannter Ursache geriet eine Wohnung im Erdgeschoss in Brand, was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Ersten Ermittlungen zufolge brach das Feuer dort in der Küche aus. Nachdem eine von der Feuerwehr alarmierte Streifenbesatzung auf der Anfahrt zum Einsatzort bereits in der Schorndorfer Straße den starken Rauch wahrnahm, wurde das Gebiet um den Brandort abgesperrt und das betroffene Haus sowie ein Nachbargebäude geräumt. Aus diesem Grund brach die Feuerwehr, die mit neun Fahrzeugen und 37 Wehrleuten ausgerückt war, alle sieben Wohnungen im Haus auf und suchte nach deren Bewohnern. Dabei wurden vier Personen gerettet, die der Rettungsdienst wegen des Verdachts auf leichte Rauchgasintoxikation zunächst in Krankenhäuser brachte. Die Rettungskräfte waren mit vier Rettungswägen, zwei Krankentransportwägen, zwei Notärzten sowie dem Leitenden Notarzt vor Ort. Die evakuierten Bewohner wurden durch die Stadt Ludwigsburg kurzzeitig untergebracht. Sie können nach erneuter Lüftung des Gebäudes am frühen Abend wieder in ihre Wohnungen zurück. Nicht so viel Glück hatte der 72 Jahre alte Bewohner der Erdgeschosswohnung. Diese brannte vollständig aus und kann vorerst nicht wieder bezogen werden. Das Nachbargebäude wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Für die weiteren Ermittlungen zur Brandursache wird ein Gutachter hinzugezogen. (Quelle: Polizeidirektion Ludwigsburg)
Am späten Donnerstagabend, gegen 23:30 Uhr sind Sperrmüll und Bauschutt in einer offenen Lagerhalle auf dem Gelände einer Wertstoffverwertung im Industriegebiet Schießtal in
Brand geraten. 75 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Remseck, Kornwestheim und Ludwigsburg hatten den mit starker Rauchentwicklung einhergehenden Brand gegen 02:00 Uhr gelöscht. Schadstoffmessungen der Feuerwehr im näheren und weiteren Umfeld der Brandstelle ergaben keine Hinweise auf eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Anwohner angrenzender Wohngebiete. Das eingesetzte Löschwasser wurde in Rückhaltebecken aufgefangen. Eine Umweltgefährdung bestand dadurch nicht. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Infolge des Feuers wird der Betrieb wohl für mehrere Wochen ruhen müssen.
Hinweise auf Brandstiftung haben sich nicht ergeben. Die Polizei geht vielmehr von Selbstentzündung aus.
Quelle: Polizeidirektion Ludwigsburg