INGERSHEIM: Ein 23jähriger Fahrer eines Kia befuhr gegen 01.38 Uhr die Landesstraße 1113 von Besigheim in Fahrtrichtung Ingersheim. Am Ortsteingang kam dieser vermutlich infolge Alkoholbeeinflussung und überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und verlor dabei die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Fahrzeug wurde durch den Bordstein ausgehebelt, überschlug sich und beschädigte einen Zaun mit integriertem Lärmschutz. Letztlich kam der Kia in einem angrenzenden Vorgarten auf dem Dach zum Liegen. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich noch drei weitere Insassen im Fahrzeug. Der 20Jährige sowie zwei weitere Insassen wurden dabei leicht verletzt, der Beifahrer dagegen schwer und musste aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 12000 Euro. Zur Verkehrsunfallaufnahme waren drei Einsatzfahrzeuge der Polizei vor Ort. Desweiteren der Rettungsdienst mit einem Notarzt sowie die Feuerwehren Ingersheim und Bissingen mit 29 Einsatzkräften.
Gegen 21.04 Uhr löste die Brandmeldeanlage einer Pflegeeinrichtung in der Bietigheimer Straße aus. Ausgelöst wurde dieser Feueralarm durch zwei kleinere Brandherde in unterschiedlichen Räumlichkeiten. Noch vor Eintreffen der Feuerwehren aus Ingersheim und Bietigheim hatten Angestellte der Einrichtung das Feuer bereits gelöscht. Durch den Brand entstand nur geringer Sachschaden. Personen kamen nicht zu Schaden. Alle Bewohner konnten nach Lüftungsmaßnahmen in ihre Räumlichkeiten zurück. Eine Brandstiftung wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Die Kriminalpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Neben zwei Rettungs- und einem Notarztwagen waren insgesamt 70 Feuerwehrleute mit 10 Fahrzeugen im Einsatz.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Samstag gegen 22.25 Uhr zu einem Brand in einer Tiefgarage in der Bahnhofstraße. Zeugen hatten gemeldet, dass aus einer
Tiefgarage schwarzer Qualm dringt. Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Bietigheim-Bissingen, Tamm und Ludwigsburg mit insgesamt 20 Fahrzeugen und 91 Einsatzkräften ausgerückt. Nur unter Vollatemschutz konnte die Feuerwehr vorgehen, da auch das komplette Wohngebäude stark verqualmt war. Aus dem Mehrfamilienhaus mussten alle 20 Bewohner evakuiert werden. Drei von ihnen im Alter von 59, 62 und 76 Jahren erlitten so starke Rauchgasvergiftungen, dass sie vom Rettungsdienst, welcher mit einem Notarzt, drei Rettungsfahrzeugen sowie der aus neun Kräften bestehenden Bereitschaft aus Ingersheim und Markgröningen vor Ort war, in ein Krankenhaus verbracht werden mussten. Für die 17 verbliebenen Hausbewohner hatte die Feuerwehr Betreuungscontainer aufgestellt. Für die Ermittlungen vor Ort sowie die erforderlichen verkehrslenkenden Maßnahmen waren insgesamt acht Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Die Bahnhofstraße war komplett gesperrt wie auch die Zufahrt zum Grotztunnel. Da nach der Brandbekämpfung sich herausstellte, dass das Haus nicht mehr bewohnbar ist wurden die Evakuierten auf Veranlassung der Stadt Bietigheim-Bissingen, in Person von Oberbürgermeister Kessing, in einem Hotel untergebracht. Durch das Feuer brannten in der Tiefgarage fünf Fahrzeuge aus und weitere fünf Fahrzeuge wurden durch die Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen, so dass hier ein Sachschaden von rund 100.000 Euro entstand. Das Gebäude, an welchem ein Schaden von etwa 300.000 Euro entstand, wurde dabei so stark beschädigt, dass eine Einsturzgefahr nicht auszuschließen ist und wurde deshalb gesperrt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und wurden noch in der Nacht durch die Kriminalpolizei übernommen. Da bislang noch nichts ausgeschlossen werden kann werden Zeugen, welche unter Umständen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, gebeten sich beim Kriminalkommissariat Ludwigsburg, Tel.: 07141 / 18-9, zu melden.
Ein 26jähriger VW-Lenker befuhr am Samstag, um 21.35 Uhr, die Landstraße von Löchgau nach Bietigheim-Bissingen. Kurz vor Bietigheim kam er in einer leichten Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen den entgegenkommenden Audi einer 55jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls entstand an beiden beteiligten Fahrzeugen wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt ca. 15.000 Euro. Die Audi-Fahrerin und der Beifahrer wurden schwer verletzt und stationär im Krankenhaus aufgenommen. Im VW wurden Fahrer und Beifahrerin leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Strecke musste für zwei Stunden voll gesperrt werden. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Vor Ort unterstützte die Feuerwehr Bietigheim mit 6 Fahrzeugen und der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen.