Eine Besatzung des Polizeihubschraubers „Bussard“, der am Mittwochmorgen, gegen 04.30 Uhr, in Backnang in eine Fahndung nach Dieben eingebunden war entdeckte einen Dachstuhlbrand im Melanchthonweg. Kurz vor 4.30 überflog der Polizeihubschrauber, der sich auf der Suche nach Dieben, die vor der Polizei Reißaus genommen hatten, die Murrstadt. Zu diesem Zeitpunkt brannte bereits im Melanchthonweg der Dachstock eines Reihenmittelhauses. Nach Erkenntnissen der Polizei wohnen in dem gesamten Komplex 24 Personen. Die Feuerwehr war schnell am Einsatzort und konnte zwei Personen, die auf einem Balkon Zuflucht gefunden haben, bergen. Der Brand brach in einer Wohnung im Reihenmittelhaus aus. Etwa eine Stunde nach Brandausbruch war gesichert, dass alle Bewohner des Gebäudekomplexes sich in Sicherheit befanden. Nach derzeitiger Kenntnis sind vier Personen durch Rauchgase verletzt worden und werden im Krankenhaus behandelt. Der Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Backnanger Polizei könnte ein technischer Defekt brandursächlich sein. Ermittlungen in dieser Richtung wurden zwischenzeitlich aufgenommen. Der Brand war gegen 5.30 Uhr weitestgehend gelöscht, es gab in der Folge nur noch einzelne Glutnester, die ab und zu wieder aufloderten.
n den frühen Morgenstunden kam es in einem Sonderabfallentsorgungsbetrieb in Backnang zu einem Großbrand bei dem nach ersten Schätzungen ein Schaden von ca. 2 Mio Euro
entstand. Um 02:43 Uhr erreichte die Rettungsleitstelle ein Brandmeldealarm, die dann die Feuerwehr Backnang alarmierte. Beim Eintreffen der FFW standen die im Innenhof aufgestellten Container und die Lagerhalle bereits im Vollbrand. Dort werden u. a. Farben, Lösungsmittel, Säuren, Laugen, Pflanzenschutzmittel und Chemikalien gelagert, deren Gesamtvolumen ca. 50 Tonnen beträgt. Durch den Brand wurde die gesamte Lagerhalle zerstört und darüber hinaus das Werkstattgebäude beschädigt. Das Feuer war gegen 08.30 Uhr vollständig gelöscht. Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Es wurden keine Personen verletzt. Aufgrund der vorhandenen Dämpfe, welche gesundheitsgefährdend sein können, wurde auf Anraten des Fachberaters für Chemie eine Warnmeldung an die Bevölkerung veranlasst bzw. Lautsprecherdurchsagen durchgeführt. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf und beschlagnahmte den Brandort. Zur Klärung der Brandursache wird ein Sachverständiger eingeschaltet sowie weitere kriminaltechnische Maßnahmen getroffen.
Die FFW Backnang war mit 60 Mann, 11 Fahrzeugen und einem Fachberater für Chemie im Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz war mit 15 Mann und 4 Fahrzeugen im Einsatz. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 14 bei Backnang ist am Montagvormittag ein 68 Jahre alter Lkw-Fahrer ums Leben bekommen. Nach einem Rückstau war es zu einem Auffahrunfall mit drei Pkws und drei Lkws gekommen. Drei weitere Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf circa 200.000 Euro beziffert.Auf der B 14 war es bei Backnang zwischen der Spritnase und der Maubacher Höhe in Fahrtrichtung Schwäbisch Hall vor einer Lichtzeichenanlage zu einem Rückstau gekommen. Ein 51 Jahre alter Fahrer eines Getränkelasters hatte ordnungsgemäß angehalten. Der nachfolgende 68 Jahre alte Fahrer eines weiteren Lkw hatte dies zu spät erkannt und stark gebremst. Ob er noch rechtzeitig zum Anhalten kam, ist bislang nicht geklärt. Ein nachfolgender 35 Jahre alter Fahrer einer Sattelzugmaschine konnte jedenfalls nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Lkw des 68-Jährigen auf. Dessen Lkw wiederrum mit großer Wucht auf den vor ihm stehenden Getränkelaster geschoben wurde. Durch die Aufprallwucht schob der Getränkelaster drei vor ihm stehende Pkws aufeinander. Der 68-Jährige Fahrer des mittleren Lkws wurde in sein Führerhaus eingeklemmt und verstarb kurze Zeit später an der Unfallstelle. Er musste von Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Darüber hinaus wurden drei Unfallbeteiligte leicht verletzt. Die Unfallbeteiligten standen teilweise unter Schock und mussten vor Ort betreut werden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Bei dem Unfall waren das Deutsche Rote Kreuz, ein Notarzt, die Feuerwehr Backnang, Notfallseelsorger, die Straßenmeisterstelle Backnang, Vertreter der Stadt Backnang, Abschleppdienste, die Polizei Backnang und die Verkehrspolizei Waiblingen im Einsatz.
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Ein erheblich betrunkener Autofahrer ist in der Nacht zum Montag in Backnang-Maubach mit seinem Pkw, VW von der Straße abgekommen und gegen eine Straßenlaterne und eine
Umzäunung einer Sportanlage geprallt. Der Mann hatte zuvor die Anhaltezeichen der Polizei missachtet. Er musste von der Feuerwehr aus dem Unfallwagen befreit werden. Der 21-Jährige wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Polizei war gegen 01:12 Uhr von einem Verkehrsteilnehmer der betrunkene VW-Fahrer gemeldet worden, wie er in Schlangenlinien in Backnang in der Gartenstraße in Richtung Stadtmitte unterwegs war. Eine Polizeistreife konnte den Betrunkenen in der Stuttgarter Straße aufholen und versuchte ihn mit Blaulicht und Martinshorn anhalten. Dies ignorierte der 21-Jährige gänzlich. Vielmehr fuhr er unbeirrt mit gleichbleibender Geschwindigkeit weiter, ignorierte eine rote Ampel und bog in Richtung Maubach ab. In Maubach kam er schließlich in der Kitzbüheler Straße in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Straßenlaterne und fuhr gegen einen Metallzaun. Der VW kippte schließlich auf die Seite. Der leichtverletzte Mann musste von der Feuerwehr Backnang aus dem Fahrzeug geborgen werden. Bei dem 21-Jährigen wurde eine Blutentnahme veranlasst, sein Führerschein wurde an Ort und Stelle einbehalten. Der Sachschaden dürfte bei mehreren tausend Euro liegen.
Zwei junge Frauen, vermutlich 20 und 21 Jahre alt, mussten am Sonntagabend bei einem schweren Unfall unmittelbar nach dem Murrtalviadukt ihr Leben lassen. Den Einsatzkräften bot sich an der Unfallstelle ein schreckliches Bild. Nach den ersten Ermittlungen der Backnanger Polizei fuhr eine 21 Jahre alte Frau mit ihrem Pkw Opel Corsa auf der B 14 in Richtung Schwäbisch Hall. Auf der
Überleitung vom neuen Murrtalviadukt auf die alte B 14 kam sie in der dortigen Doppelkurve ins Schleudern. Hierbei kam sie auf die linke Fahrbahnseite und prallte zunächst gegen die Leitplanke, wobei sie einige Meter an dieser entlang schrammte. Danach kam der Pkw mit dem Vorderteil unter die Leitplanke, so dass das Auto schließlich vermutlich fast quer auf der Gegenfahrbahn stand. Zu diesem Zeitpunkt kam ein Isuzu-Geländewagen, der einen leeren Viehanhänger angehängt hatte aus Richtung Schwäbisch Hall. Er prallte seitlich in den Opel Corsa. Hierbei löste sich der Hänger vom Fahrzeug. Vermutlich durch diesen Aufprall wurden die beiden Mitfahrerinnen, 20 und 21 Jahre alt, aus dem Opel Corsa geschleudert. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen waren beide nicht angeschnallt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war auch die Fahrerin nicht angeschnallt und wurde ebenfalls aus dem Opel geschleudert. Der Opel Corsa wurde bei dem Aufprall nach vorne geschoben und drehte sich zudem um fast 180 Grad, so dass das Auto bei Eintreffen der Rettungskräfte fast quer zur Fahrbahnstand. Auto der Geländewagen kam ins Schleudern und drehte sich ebenfalls um 180 Grad und stand mit dem Vorderteil in Richtung Schwäbisch Hall.
Für die beiden Frauen kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden jungen Frauen feststellen. Die Fahrerin kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Der Fahrer des Geländewagens erlitt einen Schock. Auch er musste medizinisch versorgt werden.
Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt. Insbesondere der Opel Corsa war nur noch ein Haufen Schrott. Der Gesamtschaden wird auf circa 13.000 Euro geschätzt.
Zur abschließenden Klärung des Sachverhalts wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Im Rettungseinsatz waren die Feuerwehren Backnang und Aspach, mehrere Rettungswagen sowie Notärzte.
Die B 14 war von 18.30 – 21.45 Uhr komplett gesperrt. Es erfolgte eine örtliche Umleitung.