Völkleshofen: Zwei Oldtimer-Fahrzeuge fielen am Donnerstagvormittag den Flammen zum Opfer, der Schaden der dabei entstand, wurde vorläufig auf rund 40000 Euro geschätzt. Die Rettungsdienste wurden um 11.37 Uhr alarmiert. Der 77-jährige Besitzer der Liebhaber-Fahrzeuge konnte den Brand selber melden. Die beiden BMW der Baujahre 1973 und 1979 standen in einer freistehenden Doppelgarage etwas abseits des Wohnhauses. Der Besitzer startete am späten Vormittag den 635er CSI aus dem Baujahr 1979 erstmals seit einigen Monaten wieder. Sofort beim Anlassen des Motors gab es eine von einem lauten Knall begleitete Verpuffung und im Rückspiegel waren zeitgleich Flammen zu erkennen. Der Senior erkannte schnell, dass er nicht mehr eingreifen konnte und verließ die Garage, bevor ihm etwas zustieß. Die alarmierte Aspacher Feuerwehr rückte mit 20 Mann in fünf Fahrzeugen an. Vorsorglich kamen vier Wehrkameraden aus Backnang mit der Drehleiter zur Unterstützung, die jedoch nicht eingesetzt werden musste. Die Feuerwehr unter Leitung ihres Kommandanten Schleicher löschte das Feuer schnell, bevor es auf ein nur zwei, drei Meter entferntes Nachbarhaus übergreifen konnte. Die beiden Oldtimer waren, wie auch der Garageninnenraum bis dahin allerdings vollständig ausgebrannt. Der Auslöser für den Brand war vermutlich ein Leck in der Benzinleitung, dessen Ursache aber nicht mehr zu ermitteln sein wird. Beitrag weiterlesen und alle Bilder betrachten.
Gegen 14.00 Uhr ereignete sich auf dem Autobahnzubringer Backnang – Mundelsheim ein Unfall, bei dem ein 73 Jahre alter Fahrer eines Citroen-Kleinbusses
lebensgefährlich verletzt wurde. Der Mann wollte von Kleinspasach auf den Autobahnzubringer einfahren. Er übersah hierbei einen 43 jahre alten Fahrer eines Mercedes Vito, der von Backnang in Richtung Autobahn unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen war der 73-Jährige nicht angeschnallt. Der Fahrer des Mercedes Vito wurde schwer verletzt. Beide Beteiligte mussten nach einer notärztlichen Behandlung mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser verbracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von insgesamt circa 10.000 Euro. Die Landesstraße war bis 16.00 Uhr voll gesperrt. Es erfolgte eine örtliche Umleitung.
Schwere Verletzungen erlitt der 26 Jahre alte Fahrer eines BMW am Donnerstag kurz nach 9:00 Uhr, als er auf der Landesstraße 1115 von Backnang kommend in Fahrtrichtung Mundelsheim trotz schneeglatter Fahrbahn einen Kleintransporter und den davor fahrenden Lkw überholte. Beim Wiedereinscheren auf seine Fahrbahn drehte er sich zunächst nach rechts und anschließend nach links, so dass er mit der hinteren rechten Seite gegen die Frontpartie des entgegen kommenden Lkw mit Anhänger fuhr und nach links von der Fahrbahn abkam. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Landesstraße 1115 wurde zwischen Hardtwaldkreuzung und Abfahrt Karlshof bis 10.45 Uhr gesperrt. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort.
Abends teilte die Polizei mit, dass der Fahrer an seinen schweren Verletzungen, nachmittags im Krankenhaus erlag.
(Quelle: Polizei Ludwigsburg)
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der Kreisstraße 1904 zwischen Backnang und Großaspach (Rems-Murr-Kreis) ist eine 30-jährige Citroen-Fahrerin in ihrem Auto eingeklemmt und schwer verletzt worden.
Wie die Polizei berichtet, war die 30-Jährige kurz vor 21 Uhr von Strümpfelbach in Richtung Großaspach unterwegs, als sie etwa einen Kilometer hinter Backnang auf der schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Auto verlor und auf den rechten Seitenstreifen kam. Beim Versuch gegenzulenken geriet die Citroen-Fahrerin dann auf die Gegenfahrbahn und prallte dort auf den Opel Vectra eines 26-Jährigen.
Bei dem Aufprall wurden der 26-Jährige und sein 21-jähriger Beifahrer leicht verletzt, die 30-Jährige wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Die Frau erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf zirka 12.000 Euro. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Zwei junge Frauen, vermutlich 20 und 21 Jahre alt, mussten am Sonntagabend bei einem schweren Unfall unmittelbar nach dem Murrtalviadukt ihr Leben lassen. Den Einsatzkräften bot sich an der Unfallstelle ein schreckliches Bild. Nach den ersten Ermittlungen der Backnanger Polizei fuhr eine 21 Jahre alte Frau mit ihrem Pkw Opel Corsa auf der B 14 in Richtung Schwäbisch Hall. Auf der
Überleitung vom neuen Murrtalviadukt auf die alte B 14 kam sie in der dortigen Doppelkurve ins Schleudern. Hierbei kam sie auf die linke Fahrbahnseite und prallte zunächst gegen die Leitplanke, wobei sie einige Meter an dieser entlang schrammte. Danach kam der Pkw mit dem Vorderteil unter die Leitplanke, so dass das Auto schließlich vermutlich fast quer auf der Gegenfahrbahn stand. Zu diesem Zeitpunkt kam ein Isuzu-Geländewagen, der einen leeren Viehanhänger angehängt hatte aus Richtung Schwäbisch Hall. Er prallte seitlich in den Opel Corsa. Hierbei löste sich der Hänger vom Fahrzeug. Vermutlich durch diesen Aufprall wurden die beiden Mitfahrerinnen, 20 und 21 Jahre alt, aus dem Opel Corsa geschleudert. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen waren beide nicht angeschnallt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war auch die Fahrerin nicht angeschnallt und wurde ebenfalls aus dem Opel geschleudert. Der Opel Corsa wurde bei dem Aufprall nach vorne geschoben und drehte sich zudem um fast 180 Grad, so dass das Auto bei Eintreffen der Rettungskräfte fast quer zur Fahrbahnstand. Auto der Geländewagen kam ins Schleudern und drehte sich ebenfalls um 180 Grad und stand mit dem Vorderteil in Richtung Schwäbisch Hall.
Für die beiden Frauen kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden jungen Frauen feststellen. Die Fahrerin kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Der Fahrer des Geländewagens erlitt einen Schock. Auch er musste medizinisch versorgt werden.
Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt. Insbesondere der Opel Corsa war nur noch ein Haufen Schrott. Der Gesamtschaden wird auf circa 13.000 Euro geschätzt.
Zur abschließenden Klärung des Sachverhalts wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Im Rettungseinsatz waren die Feuerwehren Backnang und Aspach, mehrere Rettungswagen sowie Notärzte.
Die B 14 war von 18.30 – 21.45 Uhr komplett gesperrt. Es erfolgte eine örtliche Umleitung.