Eine Besatzung des Polizeihubschraubers „Bussard“, der am Mittwochmorgen, gegen 04.30 Uhr, in Backnang in eine Fahndung nach Dieben eingebunden war entdeckte einen Dachstuhlbrand im Melanchthonweg. Kurz vor 4.30 überflog der Polizeihubschrauber, der sich auf der Suche nach Dieben, die vor der Polizei Reißaus genommen hatten, die Murrstadt. Zu diesem Zeitpunkt brannte bereits im Melanchthonweg der Dachstock eines Reihenmittelhauses. Nach Erkenntnissen der Polizei wohnen in dem gesamten Komplex 24 Personen. Die Feuerwehr war schnell am Einsatzort und konnte zwei Personen, die auf einem Balkon Zuflucht gefunden haben, bergen. Der Brand brach in einer Wohnung im Reihenmittelhaus aus. Etwa eine Stunde nach Brandausbruch war gesichert, dass alle Bewohner des Gebäudekomplexes sich in Sicherheit befanden. Nach derzeitiger Kenntnis sind vier Personen durch Rauchgase verletzt worden und werden im Krankenhaus behandelt. Der Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Backnanger Polizei könnte ein technischer Defekt brandursächlich sein. Ermittlungen in dieser Richtung wurden zwischenzeitlich aufgenommen. Der Brand war gegen 5.30 Uhr weitestgehend gelöscht, es gab in der Folge nur noch einzelne Glutnester, die ab und zu wieder aufloderten.
Am Dienstag, gegen 18:00 Uhr, betrat ein bislang unbekannter, männlicher Täter, kurz vor Ladenschluss, ein Juweliergeschäft in der Altstadt. Der Täter bedrohte die Geschäftsinhaberin mit einer Pistole und forderte sie auf den Tresor zu öffnen. Er raubte eine unbekannte Anzahl an Schmuckstücken und Bargeld im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Der Täter flüchtete dann zu Fuß. Das Raubgut deponierte er in einer mitgebrachten schwarzen Tasche und in einer vorgefundenen Plastiktasche. Der Flüchtige war etwa 30 Jahre alt, 1,65 Meter groß, schlank und hatte kurze, dunkle Haare. Er war mit einer schwarzen Lederjacke, darunter mit einem dunklen Oberteil, einer dunklen Hose und schwarzen Turnschuhen mit roten Schnürsenkeln bekleidet.
BAB 81 – Gemarkung Möglingen: Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person führt zu Stau: Ein Stau mit bis zu sieben Kilometern Länge war am Donnerstag die Folge eines Verkehrsunfalls, der sich gegen 19:15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Stuttgart-Zuffenhausen ereignete. Ein 28-Jähriger blieb mit seinem Alfa Romeo aufgrund eines technischen Defekts auf dem linken Fahrstreifen stehen. Ein 65-jähriger Lenker eines Lancia erkannte den abgesicherten Wagen vermutlich zu spät und fuhr auf den Alfa Romeo auf. Der 65-Jährige wurde leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt etwa 20.000 Euro. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Vor Ort waren die Feuerwehren Möglingen, Ludwigsburg und Asperg mit zehn Fahrzeugen und 44 Wehrleuten sowie der Rettungsdienst und die Autobahnmeisterei Ludwigsburg im Einsatz.
Ludwigsburg (ots) – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 1125 wurden am Nachmittag drei Personen schwer verletzt. Eine 45 Jahre alte Fahrerin eines Land Rover war gegen 16:00 Uhr aus Murr kommend in Richtung Pleidelsheim unterwegs. Kurz vor der Autobahnanschlussstelle fuhr sie dabei aus bislang unbekannter Ursache auf einen verkehrsbedingt stehenden Ford Fiesta auf, der dadurch auf einen davor stehenden Opel Astra einer 32-Jährigen geschoben wurde. Im weiteren Verlauf geriet der Land Rover auf die Gegenspur und kollidierte dort mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden VW-Bus. Der 24 Jahre alte Fahrer des Ford Fiesta zog sich schwere Verletzungen zu. Er war in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von den Feuerwehren Pleidelsheim und Marbach a.N., die mit fünf Fahrzeugen und insgesamt 36 Einsatzkräften im Einsatz waren, befreit werden. Neben dem Fahrer des Ford Fiesta zogen sich die 44 Jahre alte Fahrerin des VW sowie die 45-Jährige Unfallverursacherin ebenfalls schwere Verletzungen zu. Sie wurden vom Rettungsdienst, der mit zwei Notärzten und fünf Rettungsfahrzeugen vor Ort war, in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Landesstraße 1125 war für die Dauer der Unfallaufnahme bis 18:10 Uhr voll gesperrt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 65.000 Euro.
Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg
Vollständig ausgebrannt ist ein Ford Focus am frühen Donnerstag morgen auf der A 81 bei Mundelsheim. Der 30-jährige Fahrer war gegen 05:50 Uhr in Richtung
Heilbronn unterwegs, als nach einem Knall plötzlich Rauch aus dem Motorraum drang. Der 30-Jährige konnte sein Fahrzeug auf dem Standstreifen sicher zum Stehen bringen und das Auto unverletzt verlassen. Die sofort verständigten Feuerwehren aus Pleidelsheim und Ludwigsburg waren mit 18 Einsatzkräften am Brandort. Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten musste der Verkehr in Richtung Heilbronn von der Polizei auf dem linken Fahrstreifen an der Brandstelle vorbei geführt werden. Der Verkehr stockte auf etwa 2 Kilometern Länge. Gegen 06:45 Uhr waren die Fahrstreifen wieder frei. Die Arbeiten auf dem Seitenstreifen waren gegen 07:30 Uhr abgeschlossen und der Durchgangsverkehr war nicht mehr beeinträchtigt. Der entstandene Brandschaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro.