Baudoku vom 06.08.2013 das Maybach-Quartier klicken Sie sich durch diese Galerie!
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Dokumentation der Abrissarbeiten am Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Bilder der Kernbohrungen im nordöstlichen Bereich des Baufeldes im Mittleren Schlossgarten.
Abrissarbeiten der alten Bahndirektion H7 Bilder vom 18.06.2012
Zehntausende Atomkraftgegner haben zwischen dem Atomkraftwerk Neckarwestheim und Stuttgart eine 45 Kilometer lange Menschenkette gebildet. Sie protestierten damit gegen die Atompolitik der
Landes- und Bundesregierung. Es kamen mehr Teilnehmer als erwartet. Unter dem Motto „Atomausstieg in die Hand nehmen“ stellten sich die Demonstranten an die Straße, um ihrem Unmut mit Sprechchören, Plakaten und Fahnen Ausdruck zu geben. Die Demonstranten bildeten auf einer abgesperrten Strecke vom Atomkraftwerk Neckarwestheim bis zur Regierungszentrale Villa Reitzenstein in Stuttgart für circa eine halbe Stunde eine geschlossene Kette. Die Veranstalter zählten rund 60.000 Teilnehmer. Nach dem Erdbeben und dem schweren Atomunfall in Japan kamen nach Angaben der Organisatoren deutlich mehr Menschen als erwartet zu der Protestaktion. „Das Abschalten von Neckarwestheim war schon vor der Katastrophe in Japan angesagt“, sagte der Grünen-Spitzenkandidat Winfried Kretschmann auf dem Stuttgarter Schlossplatz, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden sollte. Drei Sonderzüge aus Berlin, Hamburg und Bremen sowie Busse aus 140 anderen Städten brachten die Atomkraftgegner aus dem gesamten Bundesgebiet zur Demo-Strecke nach Baden-Württemberg.
Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am frühen Morgen den Kühlturm des Atomkraftwerks in Neckarwestheim bestiegen. Mit der Protestaktion wollen sie auf die ihrer Ansicht
nach unzureichende Sicherheit von Block 1 hinweisen. An der Aktion nahmen den Angaben zufolge rund 70 Greenpeace-Aktivisten teil, darunter ein Kletterteam. Heute früh gegen 5.00 Uhr kletterten sie über den Sicherheitszaun der Anlage und bis auf den oberen Rand des Kühlturms auf dem Kraftwerksgelände. Sie breiteten dort ein Transparent mit der Aufschrift „Atomkraft schadet dem Ländle“ aus. Am Vormittag trafen Bereitschaftspolizisten sowie Teile einer Alarm-Hundertschaft ein. Die Polizei will zunächst nicht gegen die Kühlturm-Besetzer vorgehen. Die Ermittler suchen vielmehr Kontakt mit einem Verantwortlichen, um die weiteren Pläne der Umweltschützer zu erfahren. Am Morgen wurden 15 Greenpeace-Mitglieder von der Polizei auf dem Kraftwerksgelände festgehalten. Sie mussten ihre Personalien abgeben. Allen drohen Anzeigen wegen Hausfriedensbruch.