BACKNANG: Im Lutherweg in Backnang kam es am Dienstag Abend zu einer von mehreren Wohnungsdurchsuchungen. Es waren 6 Wägen der Polizei und mehrere Einsatzteams im Einsatz. Es wurde das Gebäude sowie der Außenbereich abgesucht. Bei den Durchsuchungen ging es um Beweismaterial im Zusammenhang mit mehreren Diebstählen.
BACKNANG: Am Dienstag, 10.01.2017, um 21.30 Uhr befuhr ein 23 Jahre alter Chevrolet-Fahrer die Bundesstraße 14 von Stuttgart in Richtung Schwäbisch Hall. Auf dem Murrtalviadukt in Backnang geriet der Mann mit seinem Pkw aufgrund Eisglätte ins Schleudern und schließlich nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge überschlug sich der Pkw und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwerverletzt in eine Klinik eingeliefert. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Die B 14 musste im Bereich des Murrtalviaduktes für die Dauer der Bergung / Unfallaufnahme ca. 2 Stunden voll gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Am Einsatz beteiligt waren insgesamt vier Streifenwagen der Polizei, 2 Rettungswagen, 1 Notarzt sowie die Feuerwehr Backnang mit 3 Fahrzeugen und 20 Mann.
REMSECK: An den Steigungen der L 1197 zwischen Remseck und Oeffingen sowie auf der L 1142 zwischen Remseck und Hegnach musste am Donnerstagvormittag kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden, nachdem sich dort mehrere Lkws festgefahren hatten, die somit die Straße blockierten. Erst als die Einsatzfahrzeuge des Winterdienstes die Steigungen wieder von der überfrorenen Nässe und Schneematsch befreit hatten, gelang es den Lkw-Fahrern ihre Vehikel fortzubewegen. Die Straßensperrungen, die etwa zwei Stunden andauerten, konnten gegen 12.30 Uhr aufgehoben werden.
MURR AN DER MURR: Zwei Schwerverletzte und Sachschaden von etwa 170.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag, gegen 14:50 Uhr, auf der Landesstraße 1100 ereignete. Ein 74 Jahre alter Porsche-Lenker, der in Richtung Steinheim an der Murr unterwegs war, geriet zwischen dem Bergkelter-Tunnel und dem Steinbruch- Tunnel aus noch ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Opel zusammen, an dessen Steuer ein 63-Jähriger saß. Durch den starken Aufprall überschlug sich der Porsche, kam nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einer Böschung auf dem Dach liegen. Der Opel kam zu diesem Zeitpunkt quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Eine nachfolgende 41-jährige VW-Lenkerin konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr seitlich in den Opel. Ein weiterer VW, der hinter dem Porsche fuhr, wurde noch durch Trümmerteile beschädigt. Die beiden Fahrer im Porsche und im Opel erlitten durch den Zusammenstoß schwere Verletzungen. Sie wurden mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge der Schwerverletzten waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Murr und Pleidelsheim waren mit insgesamt 22 Wehrleuten und 3 Fahrzeugen an der Unfallstelle im Einsatz. Darüber hinaus kümmerten sich zwei Notärzte um die beiden Verletzten. Derzeit (16:50 Uhr) ist die Landesstraße 1100 im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Die Bergungsarbeiten dauern noch an. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.
MARBACH: Aus bislang unbekannter Ursache kam es am Donnerstagabend gegen 19.10 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus im Marbacher Ortsteil Rielingshausen. Nach bisherigen Erkenntnissen war in dem betroffenen Zimmer eine Matratze in Brand geraten. Die Feuerwehren Marbach und Rielingshausen rückten mit 8 Fahrzeugen und 25 Wehrleuten aus und konnten den Brand schnell löschen. Zudem waren 6 Fahrzeuge des Rettungsdienstes sowie ein Notarzt im Einsatz, da ein Teil der betroffenen 12-köpfigen Großfamilie vorsorglich zur Untersuchung in die umliegenden Krankenhäuser verbracht werden musste. Nach derzeitigem Kenntnisstand muss aber lediglich eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung über Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Aufgrund Rauch und Löschwasser ist das Haus derzeit nicht bewohnbar. Die betroffene Familie konnte bei Verwandten untergebracht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf zirka 50.000 Euro geschätzt.